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Betrunkener Mann stürzt in Gleis am Harburger Bahnhof

Der Mann konnte am Harburger Bahnhof aus eigener Kraft nicht mehr auf den Bahnsteig gelangen (Symbolbild).

Der Mann konnte am Harburger Bahnhof aus eigener Kraft nicht mehr auf den Bahnsteig gelangen (Symbolbild). Foto: Marcus Brandt/dpa

Zeugen beobachten am Bahnhof Hamburg-Harburg, wie ein Mann in Richtung der Gleise torkelt. Dann verliert er die Balance.

Von Redaktion 24.08.2026, 09:41 Uhr
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Harburg. Ein aufmerksamer Bahnreisender meldete den Vorfall am frühen Sonntagmorgen (23. August) am Harburger Bahnhof gegen 3.54 Uhr über eine Notrufsäule an die Polizei: Ein 36-jähriger Mann sollte sich an Gleis 11 im Gleisbereich aufhalten.

Die Sichtung der Überwachungsvideos bestätigte den Gleisaufenthalt. „Demnach schlief der 36-Jährige auf einer Sitzbank auf dem Bahnsteig und torkelte nach dem Aufwachen in Richtung Gleis 11“, berichtet Woldemar Lieder, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Hamburg. Ohne Fremdeinwirkung stürzte der Mann dann direkt ins Gleis.

36-jähriger war „stark alkoholisiert“

Zwar versuchte der 36-Jährige zunächst, sich selbst aus der Situation zu befreien und zurück auf den Bahnsteig zu klettern, doch er fiel wieder zurück auf die Gleise. Erst als andere Bahnreisende ihm halfen, gelang es dem Mann aus dem Gleisbereich zu entkommen.

Der Grund für den Sturz wurde den Polizisten vor Ort schnell klar. „Der stark alkoholisierte Mann war nicht mehr wegefähig“, teilt Lieder mit. Seine Versuche, alleine zu gehen, scheiterten. Daraufhin nahmen die Polizisten den hilflosen Mann in Gewahrsam.

„Aufenthalt im Gleis ist lebensgefährlich!“

Bei seinen Stürzen hatte sich der 36-Jährige eine Kopfplatzwunde zugezogen, außerdem klagte er über Schmerzen an Beinen und Händen. Mit einem Rettungswagen wurde er schließlich ins Krankenhaus gebracht. Weitere Informationen zum Gesundheitszustand des Mannes kann die Bundespolizei laut Polizeisprecher nicht machen.

„Leider kommt es durch stark alkoholisierte Personen, verbunden mit leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen, immer wieder zu schweren Unfällen im Bahnbereich, insbesondere durch Gleisstürze“, sagt Woldemar Lieder. Häufig gefährdeten sich alkoholisierte Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer. Der Sprecher der Bundespolizei warnt: „Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten!“ (set)

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