Blaulicht

Fahrgast stößt Metronom-Zugbegleiter zu Boden – verletzt

Eine Streife der Bundespolizei am Bahnsteig im Bahnhof Harburg bei Einfahrt eines Metronom-Zuges.

Ein Mann hat einen Zugbegleiter am Hamburger Hauptbahnhof attackiert. Der 31-Jährige stieß den Metronom-Mitarbeiter zu Boden (Symbolbild). Foto: Bundespolizeiinspektion Hamburg

Weil er ihm das Einsteigen untersagte, bekam ein Zugbegleiter am Hamburger Hauptbahnhof den Zorn eines Fahrgastes zu spüren. Das hatte Folgen für den Metronom-Mitarbeiter.

Von Redaktion 13.07.2026, 16:15 Uhr

Hamburg. Wie die Bundespolizeiinspektion Hamburg am Montag berichtet, soll sich ein 31-jähriger Mann am vergangenen Sonntag gegen 19.15 Uhr gewaltsam Zutritt zu einem Metronom-Zug verschafft und einen Zugbegleiter zu Boden gestoßen haben.

Den Angaben zufolge war der Zug an Gleis 12 im Hamburger Hauptbahnhof bereits abgefertigt und bereit für die Weiterfahrt nach Harburg, als der Beschuldigte dennoch versucht habe, einzusteigen.

Fahrgast versetzt Zugbegleiter „heftigen Stoß“

„Dazu soll der Mann dem im Eingangsbereich des Metronom 82035 stehenden 59-jährigen Zugbegleiter einen so heftigen Stoß versetzt haben, dass dieser vom Eingangsbereich in das Zug-Innere zu Boden gefallen sein soll“, heißt es in einer Mitteilung. „Völlig uneinsichtig soll sich der Reisende dann gewaltsam Zutritt zum Zug verschafft haben und den Zugbegleiter nochmals im Zug bei der Fahrkartenkontrolle heftig geschubst haben.“

Dabei habe der Metronom-Mitarbeiter Schürfwunden am Arm erlitten und auch später noch Schmerzen verspürt. Eine Behandlung durch eine Besatzung eines Rettungswagens habe der Zugbegleiter abgelehnt.

Bundespolizei ermittelt gegen 31-Jährigen

Bundespolizisten wurden zum Harburger Bahnhof alarmiert, wo der betreffende Metronom inzwischen auf Gleis 3 angekommen war. Die Beamten überprüften den Beschuldigten im Zug und setzten den Fahrtausschluss des Zugbegleiters bundespolizeilich durch.

„Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen musste der Tatverdächtige vor Ort wieder entlassen werden.“ Die Bundespolizei Hamburg ermittelt. (pm/vdb)

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