Blaulicht

Schüsse in Stade: Tatverdächtige zum Teil noch minderjährig

Symbolbild: Ein Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzfahrzeug der Polizei.

Symbolbild: Ein Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzfahrzeug der Polizei. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Am Samstagabend fielen Schüsse in der Harburger Straße, nachdem ein Streit zwischen Jugendlichen eskalierte. Weswegen die Polizei nun ermittelt.

Von Redaktion 12.07.2026, 12:30 Uhr

Stade. Am Samstagabend wurden Schussgeräusche in Stade in der Harburger Straße nahe einer Tankstelle gemeldet. Das berichtet die Polizei Stade. Nach Angaben der Polizei sei eine Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen eskaliert.

Die Beamten leiteten direkt eine Fahndung ein, an welcher die umliegenden Dienststellen und der Bereitschaftspolizei beteiligt waren. Die Einsatzkräfte konnten die fünfköpfige Gruppe von Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren feststellen. Sie waren der Polizei schon aus anderen Vorkommnissen bekannt. Zwei von ihnen konnten im Laufe der weiteren Ermittlungen der vorausgegangenen Tat zugeordnet werden.

Ein Tatverdächtiger erst 14 Jahre alt

Die Tatverdächtigen hatten offenbar eine Auseinandersetzung mit einer weiteren Gruppe aus fünf Personen. Nach Angaben der Geschädigten, alle im Alter zwischen 16 und 20 Jahren, waren sie in einen Streit geraten. Daraufhin habe eine Person mit einem Gegenstand auf sie eingeschlagen.

Ein zweiter Täter habe dann plötzlich eine Waffe gezogen und mehrere Schüsse abgegeben. Ob es sich dabei um eine scharfe Waffe handelte, wird noch von der Polizei ermittelt. Ernsthaft verletzt wurde bei der Auseinandersetzung zum Glück niemand.

Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

Der 14- und der 18-jährige Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen und in den Stader Polizeigewahrsam eingeliefert. Dort wurden sie erkennungsdienstlich behandelt und mussten sich ersten Vernehmungen unterziehen.

Bei der anschließenden Spurensuche auch mit Diensthunden der Polizeidirektion Lüneburg konnten am Tatort Beweismittel sichergestellt werden. Gegen die beiden Beschuldigten wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Totschlags eingeleitet.

(rop/pm)

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H
Harald Schaerffer
12.07.202614:26 Uhr

Das neue(alte) Deutschland.https://www.tageblatt.de/Nachrichten/Polizei-verhaengt-Auflagen-nach-Schuessen-auf-Polizisten-755128.html

T
Torsten Fricke
12.07.202613:44 Uhr

Gibt es einen Zusammenhang zur Schlägerei am Stader Bhf am Donnerstagabend?
Zumindest geht es in Stade ja Schlag auf Schlag.
Von außerhalb höre ich immer häufiger die Frage, was in Stade eigentlich los ist.

T
Torsten Müller
12.07.202613:40 Uhr

"...an welcher die umliegenden Dienststellen und der Bereitschaftspolizei beteiligt waren."
Im vorletzten Satz könnten Satzzeichen auch nicht schaden.

M
Martina Schwed
12.07.202613:39 Uhr

Ich habe einen aktuellen Buchtipp:
"Wir verlieren dieses Land" von Liv von Boetticher (Spiegel Bestseller)

H
Harald Schaerffer antwortete am
12.07.202614:20 Uhr

Hatte kürzlich genau den gleichen Buchtipp hier gepostet."Polizisten brechen ihr Schweigen.Liv von Boetticher legt die Lücke zwischen Erlebnis und öffentlichem Narrativ offen."Trotz abgespeicherten link eines Artikel wo ich in der Kommentarfunktion diesen Buchtipp gegeben habe ist dieser komplett verschwunden.Recht seltsam.Davon abgesehen "verlieren wir nicht unser Land"sondern es ist schon verloren.Der point of nonreturn ist schon längst überschritten.Ist aber bei den hypnotisierten ÖRR Medienkonsumenten (noch)nicht angekommen.Das Kuhkaff Stade ist nur die Spitze des Eisberg.Solange der Kühlschrank voll ist,die Glotze läuft und das Auto heil ist,ist auch die Welt in Ordnung.

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