Schüsse in Stade: Tatverdächtige zum Teil noch minderjährig
Symbolbild: Ein Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzfahrzeug der Polizei. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Am Samstagabend fielen Schüsse in der Harburger Straße, nachdem ein Streit zwischen Jugendlichen eskalierte. Weswegen die Polizei nun ermittelt.
Stade. Am Samstagabend wurden Schussgeräusche in Stade in der Harburger Straße nahe einer Tankstelle gemeldet. Das berichtet die Polizei Stade. Nach Angaben der Polizei sei eine Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen eskaliert.
Die Beamten leiteten direkt eine Fahndung ein, an welcher die umliegenden Dienststellen und der Bereitschaftspolizei beteiligt waren. Die Einsatzkräfte konnten die fünfköpfige Gruppe von Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren feststellen. Sie waren der Polizei schon aus anderen Vorkommnissen bekannt. Zwei von ihnen konnten im Laufe der weiteren Ermittlungen der vorausgegangenen Tat zugeordnet werden.
Ein Tatverdächtiger erst 14 Jahre alt
Die Tatverdächtigen hatten offenbar eine Auseinandersetzung mit einer weiteren Gruppe aus fünf Personen. Nach Angaben der Geschädigten, alle im Alter zwischen 16 und 20 Jahren, waren sie in einen Streit geraten. Daraufhin habe eine Person mit einem Gegenstand auf sie eingeschlagen.
Blaulicht
T So lockten die Täter die Teenager in Geldwäsche
Ein zweiter Täter habe dann plötzlich eine Waffe gezogen und mehrere Schüsse abgegeben. Ob es sich dabei um eine scharfe Waffe handelte, wird noch von der Polizei ermittelt. Ernsthaft verletzt wurde bei der Auseinandersetzung zum Glück niemand.
Ermittlungen wegen versuchten Totschlags
Der 14- und der 18-jährige Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen und in den Stader Polizeigewahrsam eingeliefert. Dort wurden sie erkennungsdienstlich behandelt und mussten sich ersten Vernehmungen unterziehen.
Bei der anschließenden Spurensuche auch mit Diensthunden der Polizeidirektion Lüneburg konnten am Tatort Beweismittel sichergestellt werden. Gegen die beiden Beschuldigten wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Totschlags eingeleitet.
(rop/pm)
Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.