Blaulicht

Schwer verletzt: Autofahrer und Biker nach Unfällen im Krankenhaus

Der Rettungsdienst musste am Donnerstag gleich zweimal in den Landkreis Rotenburg ausrücken. (Symbolbild)

Der Rettungsdienst musste am Donnerstag gleich zweimal in den Landkreis Rotenburg ausrücken. (Symbolbild) Foto: Monika Skolimowska/dpa

Im Landkreis Rotenburg kommt es am Donnerstag zu einer schweren Kollision, ein Motorradfahrer verunglückt auf der A1. Was ist passiert?

Von dpa 10.07.2026, 09:30 Uhr

Rotenburg. Gleich zweimal hat es im Landkreis Rotenburg gekracht. Zwei Männer wurden nach Unfällen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Zunächst ereignete sich auf der B5 bei Hassendorf (Landkreis Rotenburg) ein Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen, wie die Polizei mitteilt.

Ein 69-Jähriger geriet demnach am Donnerstagmittag mit seinem Wagen aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und prallte mit dem Auto eines 37-Jährigen zusammen. Dieser erlitt den Angaben zufolge durch den Zusammenstoß schwere Verletzungen.

Der Unfallverursacher blieb unverletzt, jedoch wurde seine 77-jährige Beifahrerin leicht verletzt, wie es weiter hieß. Warum der Mann in den Gegenverkehr geriet, wird ermittelt.

Motorradfahrer verliert beim Auffahren auf die A1 die Kontrolle

Wenige Stunden später kam es auch auf der A1 bei Elsdorf (Landkreis Rotenburg) in Richtung Bremen zu einem schweren Motorradunfall. Der 20-jährige Motorradfahrer verlor laut Polizei beim Auffahren auf die Autobahn die Kontrolle über sein Motorrad und wurde auf den linken Streifen der Autobahn geschleudert.

Die Polizei geht davon aus, dass der Mann zu schnell unterwegs war. Auch er sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen.

Polizei kontrolliert in 30er-Zone - Über 200 Fahrer sind zu schnell

Seit dem 4. Juli findet in Zeven das Bezirkszeltlager der Jugendfeuerwehren statt. Bis zum 11. Juli verbringen rund 1500 Kinder und Jugendliche ihre Freizeit auf dem Veranstaltungsgelände.

„Aus diesem Grund hat der Landkreis Rotenburg (Wümme) als zuständige Straßenverkehrsbehörde rund um das Veranstaltungsgelände die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h reduziert, ein Überholverbot angeordnet und zusätzliche Warnbeschilderungen aufgestellt“, so der Rotenburger Polizeisprecher Marvin Teschke.

Zahlreiche Verkehrsteilnehmende hielten sich laut Teschke nicht an die angeordneten Verkehrsregeln. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit führte die Polizeiinspektion Rotenburg am Donnerstag Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der Straße Hinter der Ahe durch.

Das Ergebnis fiel deutlich aus: „Von rund 800 gemessenen Fahrzeugen überschritten 208 die zulässige Höchstgeschwindigkeit“, sagt Teschke.145 Verstöße lagen im Verwarnungsgeldbereich, 63 Verstöße im Bußgeldbereich. Damit war etwa jedes vierte Fahrzeug zu schnell unterwegs.

Bei einer anschließenden Kontrolle in der Bäckerstraße wurden fünf weitere Geschwindigkeitsverstöße festgestellt, davon vier im Verwarnungsgeld- und einer im Bußgeldbereich. (dpa/tom/pm)

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