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„Lebensgefahr“: Zwei Männer und ein Jugendlicher im Gleisbereich sorgen für Streckensperrung

Eine Streife der Bundespolizei am Bahnsteig am Bahnhof Harburg. (Symbolfoto)

Eine Streife der Bundespolizei am Bahnsteig am Bahnhof Harburg. (Symbolfoto) Foto: Polizei

Mitten im Bahnverkehr spaziert drei Menschen in Harburg über die Gleise und sorgen damit für eine Streckensperrung.

Von Redaktion Dienstag, 10.03.2026, 09:52 Uhr

Harburg. Zwei Männer und ein Jugendlicher, im Alter von 27, 23 und 15 Jahren, haben sich am Montag, gegen 20.47 Uhr, im Gleisbereich im Bahnhof Harburg aufgehalten. Das fiel einer 29-jährigen Zeugin als auch einer Streife der Bundespolizei auf.

„Durch die Bundespolizei wurden kurzzeitige Streckensperrungen für die betroffenen Gleise angeordnet bis sichergestellt werden konnte, dass sich keine Person mehr im Gleisbereich befindet“, sagt Polizeisprecher Woldemar Lieder.

Männer klettern in Harburg aus dem Gleisbereich – Die Polizei wartet schon

Die Polizei erwischte die Männer noch beim Herausklettern aus dem Gleisbereich. In einem Präventionsgespräch mit den Bundespolizisten über die Gefahren im Gleisbereich erkannten die sie zwar die Gefahren im Gleisbereich, wollten sich aber nicht weiter zum Tatvorwurf äußern.

Die Sichtung von Videos bestätigte aber den Angaben nach den Gleisaufenthalt. Demnach stiegen die drei Männer vom Bahnsteig zu Gleis 5 in den Gleisbereich und kletterten anschließend aus dem Gleisbereich auf den Bahnsteig bei Gleis 4.

Die Männer wurden dem Bundespolizeirevier Hamburg Harburg gebracht und nach Durchführung bundespolizeilicher Maßnahmen wieder entlassen. „Gegen sie wurden jeweils Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts „Unerlaubter Gleisaufenthalt“ eröffnet“, so der Polizeisprecher und warnt: „Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten! Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen, oftmals sind die Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer.“ (fe/pm)

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