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Drochterser kracht auf B73 in VW – Auto landet im Graben

Im Baustellenbereich der B73 zwischen Altenbruch und Otterndorf hat es einen Auffahrunfall gegeben.

Im Baustellenbereich der B73 zwischen Altenbruch und Otterndorf hat es einen Auffahrunfall gegeben. Foto: Lohmann

In einer Baustelle auf der Bundesstraße wird ein Autofahrer verletzt, ein 17-Jähriger zudem von der Polizei gestoppt. Und auf der A7 entsteht ein 200.000-Euro-Schaden. Die Polizei-Meldungen.

Von Redaktion Dienstag, 09.06.2026, 15:55 Uhr

Am Montagnachmittag krachte es auf der B73 zwischen Altenbruch und Otterndorf zwischen zwei Pkw. Wie die Polizei mitteilt, war ein 38-jähriger Mann aus Drochtersen im Baustellenbereich mit seinem Seat auf den VW eines 28-jährigen Otterndorfers aufgefahren. Im stockenden Verkehr sei der Abstand nicht eingehalten worden, so die Polizei.

Der VW des Otterndorfers wurde in einen Graben geschoben. Durch den Unfall erlitt der Otterndorfer leichte Verletzungen, musste aber nicht in einem Krankenhaus behandelt werden, teilt die Polizei weiter mit. An den Autos enstand ein Sachschaden von insgesamt rund 12.000 Euro.

Polizei stoppt Jugendlichen auf B73 in der Wingst

Am Montagabend wurde zudem ein 17-jähriger Jugendlicher auf einem Motorroller im Bereich der B73 (Stader Straße) in der Wingst von der Polizei kontrolliert. „Der 17-Jährige war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Des Weiteren stand er unter Betäubungsmitteleinfluss. Das Fahrzeug war nicht zugelassen oder versichert“, deckte die Polizei mehrere Vergehen auf.

Am Roller sei ein Versicherungskennzeichen angebracht, dessen Schriftzeichen und Zahlen schwarz übergemalt waren, um so den Anschein einer aktuellen Versicherung zu erwecken. Die eigentliche Farbe des Kennzeichens war blau (aus dem Jahr 2024). Dem Jugendlichen wurde eine Blutprobe entnommen, die Schlüssel und das verfälschte Versicherungskennzeichen wurden sichergestellt.

Sportboot verliert in Otterndorf Kraftstoff

Am Montag gegen 13.10 Uhr bemerkte der Eigentümer eines Sportbootes, dass sich auf der Wasseroberfläche des Hadler Kanals ein Kraftstofffilm gebildet hatte. Die Betriebsstoffe waren aus dem Boot ausgelaufen. Umgehend alarmierte der Eigentümer die Feuerwehr.

Sofort rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des in Hemmoor-Warstade stationierten Gefahrgutzuges Cuxhaven-Ost aus. Warum die geringe Menge Betriebsstoffe aus dem Sportboot ausgetreten war, ist bisher nicht bekannt.

Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigt sich die Meldung. Aus einem Sportboot lief eine geringe Menge Betriebsstoffe aus.

Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigt sich die Meldung. Aus einem Sportboot lief eine geringe Menge Betriebsstoffe aus. Foto: Feuerwehr

Auf der Wasseroberfläche des Kanals bildete sich ein Film. Die Eigentümer hatten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr den Kraftstofftank entfernt, um weiteres Austreten zu verhindern.

Nach Rücksprache mit der Unteren Wasserbehörde wurden Ölsperren um das betroffene Sportboot gesetzt, um eine Ausweitung des Ölfilms zu verhindern. Zusätzliches Material wurde von der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Cadenberge angefordert, da die vor Ort verfügbaren Mittel nicht ausreichten.

Unfall auf A7: 200.000 Euro Schaden, ein Verletzter

Auf der A7, in Fahrtrichtung Hannover, gab es am Montagabend einen Unfall auf Höhe Seevetal. Gegen 19.10 Uhr wechselte der Fahrer eines blauen Kleinwagens nach dem Verlassen des Baustellenbereichs zwischen den Anschlussstellen Ramelsloh und Thieshope vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen.

„Ein 41-jähriger Fahrer eines Sattelzuges, der mit seinem Gespann auf der rechten Fahrspur unterwegs war, musste nach rechts ausweichen, um nicht mit dem Kleinwagen zusammenzustoßen“, sagt Jan Krüger, Harburger Sprecher der Polizei. Der Sattelzug kollidierte bei dem Ausweichmanöver mit der Außenschutzplanke.

In der Folge kippte das Fahrzeug auf die Seite und blieb quer über alle Fahrstreifen liegen. Der 41-jährige Lkw-Fahrer wurde laut Polizei leicht verletzt. Der Fahrer des Kleinwagens setzte seine Fahrt in Richtung Hannover fort. Für die Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn in Richtung Hannover gesperrt werden. Die Sperrung konnte erst gegen 2 Uhr am Dienstagmorgen wieder aufgehoben werden.

Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 200.000 Euro. Hinweise zu dem flüchtigen Kleinwagen nimmt die Autobahnpolizei in Maschen unter der Telefonnummer 04105/620200 entgegen.

Schuppenbrand in Scheeßel greift auf Mehrparteienhaus über

Aus bislang nicht geklärter Ursache ist am Montag gegen 17.35 Uhr in der Bahnhofstraße in Scheeßel ein Arbeitsschuppen in Brand geraten. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Schuppen bereits in Vollbrand, wie die Polizei mitteilt.

In Scheeßel hat es gebrannt. Das Feuer verursachte einen Sachschaden, der sich nach Angaben der Polizei auf mehrere Hunderttausend Euro Beläuft.

In Scheeßel hat es gebrannt. Das Feuer verursachte einen Sachschaden, der sich nach Angaben der Polizei auf mehrere Hunderttausend Euro Beläuft. Foto: Polizei Rotenburg

Im weiteren Verlauf griff das Feuer auf ein unmittelbar angrenzendes Mehrparteienhaus über. Die Bewohner bemerkten den Brand frühzeitig und konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Verletzt wurde niemand, auch nicht durch die Rauchentwicklung.

Der Brand verursachte erhebliche Schäden an dem Arbeitsschuppen sowie an dem betroffenen Wohngebäude. Der Sachschaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an, Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen nach derzeitigem Stand nicht vor.

Diebe stehlen Fallrohre von Rettungswache Neu Wulmstorf

In der Nacht zum Montag, in der Zeit zwischen 21 Uhr und 8.30 Uhr, haben Diebe von der Feuer- und Rettungswache an der Lindenstraße in Neu Wulmstorf mehrere Regenfallrohre gestohlen. Insgesamt bauten die Täter acht Rohre mit einer Gesamtlänge von rund 16 Metern vom Gebäude ab.

Zeugen, die entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 040/33441990 bei der Polizei Neu Wulmstorf zu melden. (pm)

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