Stader Radfahrer stürzt an B74 – und erwartet nun ein Strafverfahren
Die Polizei in Stade hat einen Radfahrer erwischt, der 1,9 Promille hatte. Im Elbe Klinikum wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. (Symbolbild) Foto: Battmer
In Wiepenkathen und andernorts war Alkohol im Spiel - gleich drei Mal. Zudem wollte ein Mann mit seinem Mercedes AMG losfahren, hatte aber ein kleines Problem. Der Blaulicht-Report.
Wie die Polizei berichtet, fiel einer Stader Funkstreife am Dienstag gegen 8 Uhr ein Mann an der B74 in Wiepenkathen auf, der am Boden neben seinem Fahrrad lag. Der 51-Jährige erklärte den Beamten, dass er mit dem Rad gestürzt sei, jedoch keine medizinische Hilfe benötige.
Die Polizisten stellten bei dem Mann allerdings deutlichen Atemalkoholgeruch fest. Ein anschließender Test ergab eine Konzentration von über 1,9 Promille. Die Beamten versuchten dem Gestürzten klarzumachen, dass er als Beschuldigter in einem Strafverfahren gilt. Er blieb jedoch bei seinen Angaben, dass er auf dem Weg zu Verwandten mit dem Fahrrad gestürzt sei. Im Elbe Klinikum wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.
2 Promille und leichte Verletzungen
Anderer Landkreis, noch ein betrunkener Radfahrer: Am Dienstag gegen 22.35 Uhr wurde ein gestürzter und verletzter Radfahrer in der Gröpelinger Straße in Bad Bederkesa gemeldet. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der 60-jährige Geestländer stark alkoholisiert war. Bei ihm wurde ein Wert von mehr als 2 Promille gemessen.
Zeugen und auch der Radfahrer selbst gaben an, dass er zuvor mit dem Fahrrad gefahren sei. Beim Sturz zog er sich leichte Verletzungen zu. Dem 60-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.
2,5 Promille und von der Polizei verfolgt
Und noch einmal war Alkohol im Spiel: Am Mittwoch gegen 0.45 Uhr meldeten Zeugen einen auffällig fahrenden Pkw im Bereich der Gurlittstraße in Cuxhaven. Als Einsatzkräfte den VW entdeckten, reagierte der Fahrzeugführer nicht auf Anhaltesignale, Blaulichit oder Martinshorn.
Erst nach einer kurzen Verfolgungsfahrt mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit hielt der Fahrer im Bereich der Grenzsstraße an. Der 36-Jährige aus Cuxhaven stand deutlich unter Alkoholeinfluss. Ein Vortest zeigte einen Wert von fast 2,5 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt.
Auto aufgebockt und Felgen gestohlen
Im Hagemannsweg in Tötensen haben Diebe in der Nacht zu Dienstag die vier Reifen inklusive Felgen eines AMG Mercedes gestohlen. Der Wagen stand auf dem Stellplatz vor einem Einfamilienhaus. In der Zeit zwischen 20 und 8 Uhr bockten die Täter den Wagen auf Pflastersteinen auf und schraubten anschließend die vier Räder ab. Als der Halter am Morgen seine Fahrt starten wollte, bemerkte er den Diebstahl. Hinweise an die Polizei Seevetal unter 04105-6200.
Motorrad von Grundstück gestohlen
Ein blau-weißes Cross-Motorrad der Marke Sherco haben Diebe von einem Grundstück an der Kastanienallee in Tostedt gestohlen. Das Motorrad war am Montag gegen 19 Uhr abgeschlossen abgestellt worden. Am Dienstag gegen 16 Uhr wurde der Diebstahl bemerkt. Wie die Täter das Motorrad abtransportierten, ist unklar. Sein Wert wird auf rund 7000 Euro geschätzt. Hinweise an die die Polizei Tostedt unter 04182/40427.
Hemmoor: Radlader steht plötzlich in Flammen
Bei Erdarbeiten ist ein Radlader am Mittwochvormittag in Hemmoor in Brand geraten. Verletzte gab es bei dem Feuer nicht. Brandort war die Neue Straße im Hemmoorer Stadtteil Basbeck gegen 11.30 Uhr. Dort wollte ein Arbeiter mit einem von einer Hemmoorer Baumaschinenfirma geliehenen Radlader einen großen Erdhaufen auf einem Grundstück auseinanderschieben. Kurz nachdem der Mann mit den Arbeiten begonnen hatte, geriet der Radlader plötzlich aus bisher unbekannter Ursache in Brand.

Nachdem das Feuer gelöscht ist, wird eine Kontrolle mit einer Wärmebildkamera durchgeführt. Der Radlader ist nicht mehr einsatzbereit. Foto: Lange
Nur wenige Minuten später schlugen bereits hohe Flammen aus dem Motorraum. Der Fahrer rettete sich mit einem Sprung aus dem Führerhaus und rief die Feuerwehr. Mit mehreren Wassereimern nahm der Arbeiter zunächst erste Löschversuche vor. Nach Eintreffen begannen die Feuerwehrleute sofort mit dem Löschangriff aus einem wasserführenden Fahrzeug. Gegen 12 Uhr war das Feuer gelöscht. Anschließend führten die Einsatzkräfte eine Temperaturkontrolle mit einer Wärmebildkamera durch.
Verletzt wurde niemand, aber am Radlader entstand Sachschaden in bisher unbekannter Höhe.
Waldrand in Kirchtimke
Ein Feuer in der Wentelstraße in Kirchtimke sorgte am Mittwoch für den Einsatz mehrerer Ortsfeuerwehren. Gebrannt hatte ein größerer Grün- und Seitenstreifenbereich, wobei sich das Feuer bereits einige Meter in das Unterholz des angrenzenden Waldstücks ausgebreitet hatte. „Durch das schnelle Melden des Feuers, die zügige Alarmierung der Einsatzkräfte sowie das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte jedoch eine größere Schadenslage verhindert werden“, teilt Marvin Naujoks, Pressesprecher der Ortsfeuerwehr Tarmstedt, mit.

In der Wentelstraße in Kirchtimke brannte am Mittwochvormittag ein größerer Grün- und Seitenstreifen. Foto: Ortsfeuerwehr Tarmstedt
Die alarmierten Einsatzkräfte rückten demnach mit mehreren Einsatzfahrzeugen zur gemeldeten Einsatzstelle nach Kirchtimke aus.
Der Feuerwehrsprecher betont, dass sich gerade bei den derzeit trockenen und warmen Wetterbedingungen in Verbindung mit den vorhandenen Windverhältnissen Vegetations- und Waldbrände innerhalb kürzester Zeit großflächig ausbreiten: „Umso wichtiger war das schnelle Handeln aller Beteiligten.“ (PM/ham/jl)
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