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Randalierer auf Himmelpfortener Spielplatz, Diebe schlagen in Jork zu

Zuletzt haben vor allem Metalldiebe die Polizei beschäftigt.

Zuletzt haben vor allem Metalldiebe die Polizei beschäftigt. Foto: David Inderlied/dpa

Diese Vandalen scheinen nicht besonders kinderfreundlich zu sein: In Himmelpforten haben Randalierer Bänke herausgerissen und beschmiert. Und in Jork waren schon wieder Metalldiebe am Werk.

Von Redaktion Mittwoch, 22.04.2026, 15:43 Uhr

Landkreis. Unbekannte haben am vergangenen Wochenende zwischen Freitagabend, 20 Uhr, und Sonntagmorgen, 6 Uhr, auf dem Spielplatz in der Schulstraße in Himmelpforten randaliert. Nach Angaben von Polizeisprecher Rainer Bohmbach haben die Randalierer zwei Holzbänke und eine Dreier-Reckstange mit Verankerungen aus der Erde gerissen und umgekippt, zudem Bänke und Spielgeräte mit Schriftzügen beschmiert.

Der angerichtete Schaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Hinweise an die Polizeistation Himmelpforten unter der Rufnummer 04144/ 606080.

Ebenfalls am Wochenende haben wieder einmal Metalldiebe in Jork zugeschlagen. In der Nacht von Freitag auf Samstag sind Unbekannte zwischen 3.10 und 3.35 Uhr im Gewerbegebiet Ostfeld mit einem weißen Lieferwagen auf das Grundstück einer dortigen Maschinenbaufirma gefahren. Dort entwendeten sie laut Polizei Edelstahlbleche im Wert von mehreren Tausend Euro. Hinweise an die Polizeistation Jork unter der Rufnummer 04162/ 913830.

Jork ist mittlerweile ein Hotspot in Sachen Metalldiebstahl. An der Altländer Apotheke in der Straße Am Gräfengericht wurden jüngst Regenfall- und Standrohre abmontiert. Wenige Tage zuvor war der Tatort wieder einmal die St.-Nikolai-Kirche in Jork-Borstel, wo etwa acht Meter Kupferfallrohre abmontiert und mitgenommen wurden.

Drei weitere Fälle im Alten Land

Bereits im Oktober hatten Diebe schon einmal an der 1400/1770 errichteten Kirche zugeschlagen. Der Schaden laut Polizei damals: circa 2000 Euro. Zwei Tage später stahlen Unbekannte an der St.-Martini-Kirche in Estebrügge Metall im Wert von etwa 8000 Euro.

Ebenfalls in Jork war die Sparkasse Stade-Altes Land jüngst Tatort, wo etwa drei Meter lange Elemente von zwei Regenfallrohren abmontiert und mitgenommen wurden. Und Ende März schlugen Kupferdiebe in Harsefeld zu. (ham/pm)

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