Mit brutaler Gewalt wurde ein 44-Jähriger vor zwei Jahren am Stader Bahnhof getötet. Dafür müssen die beiden Haupttäter ins Gefängnis. Aber warum war es laut Gericht keine gezielte Tötung?
Ein schwerer Vorwurf steht im Raum: Die Nebenklage behauptet, dass Mehmet S. vor dem Gewaltexzess am Stader Bahnhof um sein Leben fürchtete. Weiß ein Taxifahrer mehr?
Schläge und Tritte, immer und immer wieder: Fünf Männer sollen einen 44-Jährigen so schwer misshandelt haben, dass dieser an den Folgen starb. Darum geht es in dem Fall.
Das Landgericht Stade hat einen Bremervörder wegen Drogenhandels und Körperverletzung zu einer Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt. Ein Mitangeklagter kam glimpflicher davon.
Wurden zwei Zeugen im Clan-Prozess vor ihrer Aussage bedroht? Der eine sagt Ja, der andere Nein. Und der zweite tauchte nun überraschend als Zeuge auf - allerdings nicht im Gerichtssaal.
Ein Familien-Clan bedrohte den 51-Jährigen nach einem Drogendiebstahl. Aus Angst versteckte er sich sieben Jahre lang in den Wäldern im Kreis Cuxhaven. Dann erleidet der Mann einen Schlaganfall.
Der Angeklagte muss dem Opfer mit einer bewussten Armbewegung das Messer in den Kopf gerammt haben. Das sagte der Gutachter im Mordprozess vor dem Landgericht aus. Das brachte die Verteidigung auf Zinne.
Es war ein tiefer Einblick in die Stader Clan-Strukturen: Im Mordprozess berichtete der Bruder des Opfers von Provokationen, Ehre und einem großen Batzen Geld.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Großfamilien in der Stader Innenstadt im März wurde ein 35-Jähriger getötet. Vor dem Landgericht Stade begann heute der Prozess gegen einen 34-Jährigen.
Es sind Szenen wie aus einer Gangster-Serie: Schüsse, Schnittverletzungen und ein Großaufgebot der Polizei. Dabei ging es um die Liebe. Einen Säbel-Notruf gab es auch in Gnarrenburg.
Monatelang haben Reporter der ARD zum Thema Clan-Kriminalität recherchiert. Auch Stade spielte eine wichtige Rolle - mit neuen Erkenntnissen zur tödlichen Messerattacke im März.
Nach der brutalen Messerattacke auf einen 35-Jährigen im März in Stade hat die Polizei am Montag einen Tatverdächtigen festgenommen. Zuvor hatten die Beamten mehrere Gebäude im Kreis Harburg durchsucht.
Der brutale Messermord von Stade erreicht die Politik in Hannover: Der niedersächsische Landtag diskutierte über Gewaltkriminalität und Clans sowie die Vorkommnisse in der Hansestadt. So reagieren Abgeordnete aus dem Kreis Stade auf die Debatte.
Die tödliche Messerattacke auf offener Straße beschäftigt die Polizei und die Menschen in Stade. Bürgermeister Sönke Hartlef versucht zu beruhigen. Derweil kommen am Montag langsam weitere Details ans Licht.
Eine Villa wird beschlagnahmt, weil sie mit Geld aus Verbrechen gekauft wurde. Bis der arabischstämmige Clan das Haus verlässt, vergehen noch Jahre. Dann aber kann das Land Berlin einen Erfolg melden.
Die aufsehenerregende Trennung von Rapper Bushido und seinem Ex-Manager beschäftigt seit Jahren die Justiz. Nach fast dreieinhalb Jahren Verhandlung steht der Strafprozess vor dem Ende.
Sie sind häufig polizeibekannt, die nächste Tat lässt nicht lange auf sich warten - und dennoch ist die Zahl der Abschiebungen von Clan-Kriminellen im Land Bremen sehr gering. Woran es scheitert.
Der Schlag gegen Clan-Kriminalität in Stade hat ein Nachspiel: Mehrere Männer haben versucht, die zuständige Haftrichterin einzuschüchtern. Der Stader Clan beschäftigt die Polizei seit Jahren.