Block-Prozess wird ohne Öffentlichkeit fortgesetzt
Der Prozess gegen Christina Block soll wegen der Vorstellung eines Gutachtens zu ihren Kindern unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt werden. Foto: Marcus Brandt/dpa
Welche Folgen hatte die nächtliche Entführung vom Wohnort ihres Vaters für die Block-Kinder? Eine Jugendpsychiaterin gibt dazu vor dem Landgericht Hamburg Auskunft - hinter verschlossenen Türen.
Hamburg. Der Hamburger Block-Prozess wird heute (9.30 Uhr) unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt. Nach Angaben eines Gerichtssprechers soll eine Jugendpsychiaterin ihr Gutachten zu den Kindern von Christina Block und ihrem Ex-Mann Stephan Hensel weiter vorstellen.
Dabei geht es um die Folgen der Entführung in der Silvesternacht 2023/24 für den damals zehnjährigen Jungen und das 13-jährige Mädchen. Sie waren nach übereinstimmenden Angaben von Zeugen von einer israelischen Sicherheitsfirma vom Wohnort des Vaters in Dänemark nach Deutschland gebracht worden.
Sollten Christina Block (53) und ihre sechs Mitangeklagten verurteilt werden, so könnten die Folgen der Entführung für die Kinder das Strafmaß beeinflussen, wie der Gerichtssprecher erläuterte. Auf der Anklagebank im Landgericht sitzt neben der Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette „Block House“ auch ihr Lebensgefährte, der frühere Sportmoderator Gerhard Delling (67), wegen Beihilfe.