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Bocelli mag sich keine Gedanken über eigenen Abschied machen

Der italienische Sänger Andrea Bocelli denkt lieber ans Leben als an den Tod.

Der italienische Sänger Andrea Bocelli denkt lieber ans Leben als an den Tod.

Bei Trauerfeiern gehört „Time to Say Goodbye” seit Jahren zu den meistgespielten Stücken. Soll es auch bei der Bocellis eigenen Abschied erklingen?

Dienstag, 19.09.2023, 11:05 Uhr

Der italienische Tenor Andrea Bocelli („Time to Say Goodbye”) mag sich keine Gedanken über ein passendes Lied für den eigenen Abschied machen. „Ich denke lieber ans Leben als an den Tod”, sagte der 64-Jährige der Deutschen Presse-Agentur dpa in einem Interview. „Time to Say Goodbye” gehört in Deutschland und vielen anderen Ländern auf Beisetzungen inzwischen zu den meistgespielten Stücken.

Bocelli sagte der dpa, dagegen habe er nichts einzuwenden. „Das sind traurige Momente. Wenn ein Lied in solchen Momenten ein positives Gefühl vermitteln kann, ist das in Ordnung. Dagegen habe ich überhaupt nichts.” Zudem seien mit einem Song wie „Time to Say Goodbye” oft auch schöne Erinnerungen verbunden. Die Auswahl der Musik für seine eigene Trauerfeier wolle er aber lieber anderen überlassen. „Wenn ich einmal tot bin, können die, die mich überleben, machen, was sie wollen. Ich bin dann nur noch eine abgenutzte Hülle.”

Mit „Time to Say Goodbye” (im italienischen Original: „Con te partirò”) hatte der Tenor 1996 den internationalen Durchbruch geschafft. Bocelli, der seit dem zwölften Lebensjahr blind ist, sang das Lied damals mit der Engländerin Sarah Brightman zum Abschied des deutschen Box-Weltmeisters Henry Maske. Alles in allem verkaufte er bis heute mehr als 85 Millionen Tonträger. Am Freitag wird er 65 Jahre alt.

© dpa-infocom, dpa:230919-99-247104/3

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