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Geschichte

Bremer Staatsarchiv digitalisiert Akten zu NS-Unrecht

Rund 8.000 Akten zu Entschädigungsverfahren von Verfolgten des NS-Regimes sollen in Bremen nun digitalisiert werden. (Symbolbild)

Rund 8.000 Akten zu Entschädigungsverfahren von Verfolgten des NS-Regimes sollen in Bremen nun digitalisiert werden. (Symbolbild) Foto: Sina Schuldt/dpa

Im Bremer Staatsarchiv liegen Tausende Unterlagen zu Entschädigungsverfahren von Verfolgten des NS-Regimes. Nun soll der Datensatz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Von dpa Montag, 24.03.2025, 12:20 Uhr

Bremen. Das Bremer Staatsarchiv digitalisiert mehr als 8.000 Akten zur Entschädigung von im Nationalsozialismus verfolgten und ausgeplünderten Menschen. So soll einer der wichtigsten zeitgeschichtlichen Bestände des Archivs öffentlich über das Internet zugänglich gemacht werden, wie der Bremer Senat mitteilte. Konkret geht es um Verfahren, die NS-Verfolgte nach 1945 zum Ausgleich persönlicher Nachteile geführt haben. In dem Projekt werden die Akten des Landesamtes für Wiedergutmachung gescannt, inhaltlich erschlossen und dann bis 2028 vollständig online gestellt.

Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) sagte in einer Mitteilung, die Unterlagen seien sowohl zur Wiedergutmachungspolitik der Bundesrepublik als auch zur Verfolgungspraxis des NS-Regimes ausgesprochen wertvoll und aussagekräftig. „Mit dem Projekt wird ein wichtiger Bestandteil der Bremischen NS-Zeit digitalisiert und damit einfach verfügbar gemacht. Aus diesen Unterlagen geht hervor, wie Unrechtsregime unschuldige Menschen verfolgen.“ Gefördert wird das Projekt vom Bundesfinanzministerium mit rund 1,2 Millionen Euro.

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