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Kulturerbe

D-Day-Landungsstrände in Normandie werden Unesco-Welterbe

Im Juni 2024 wurde zum 80. Jahrestag die Landung am „Utah Beach“ in der Normandie nachgestellt.

Im Juni 2024 wurde zum 80. Jahrestag die Landung am „Utah Beach“ in der Normandie nachgestellt. Foto: Laurent Cipriani/AP/dpa

1944 landeten die Alliierten in der französischen Normandie, um Europa von Westen her von den Nazis zu befreien. Nun sind die Landungsstrände als Unesco-Welterbe anerkannt worden.

Von dpa 26.07.2026, 10:15 Uhr
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Busan. Die D-Day-Landungsstrände in der französischen Normandie sind in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen worden. Das Unesco-Komitee hat dies während einer Sitzung im südkoreanischen Busan beschlossen. Zur neuen Welterbestätte zählen die fünf historischen Landungsstrände Utah, Omaha, Gold, Juno und Sword Beach sowie weitere mit der alliierten Landung verbundene Erinnerungsorte. 

Am 6. Juni 1944 landeten dort Soldaten der Alliierten während des Zweiten Weltkriegs. Der D-Day markierte den Auftakt der Befreiung Europas von den Verheerungen des deutschen Nationalsozialismus von Westen her. Zur Streitmacht der Alliierten gehörten damals vor allem US-Amerikaner, Briten, Kanadier, Polen und Franzosen. Etwa 3.100 Landungsboote mit mehr als 150.000 Soldaten machten sich auf den Weg nach Nordfrankreich. Tausende von ihnen starben während der folgenden Gefechte.

In Frankreich liegen nach der Anerkennung der D-Day-Landungsstrände nun 55 Welterbestätten, gleich viele wie in Deutschland. Nur China (60) und Italien (60) haben weltweit noch mehr Unesco-Welterbestätten zu bieten.

Neu nominiert für die Unesco-Versammlung in Südkorea sind weltweit insgesamt 30 Vorschläge. Deutschland wirbt darum, dass die Waldsiedlung Zehlendorf im Berliner Südwesten als Erweiterung der bereits seit 2008 bestehenden Welterbestätte „Siedlungen der Berliner Moderne“ anerkannt werden soll.

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