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Landgericht Osnabrück

Dreifache Mutter im Schuppen erstochen - Mordprozess startet

Ein Mann soll seine Ehefrau getötet haben - nun beginnt der Prozess wegen Mordes vor dem Landgericht Osnabrück. (Archivbild)

Ein Mann soll seine Ehefrau getötet haben - nun beginnt der Prozess wegen Mordes vor dem Landgericht Osnabrück. (Archivbild) Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa

Das Paar war verheiratet und hatte drei Kinder. Dann endete das Leben der Frau abrupt - durch Messerstiche. Die Vorwürfe gegen den Ehemann sind schwer.

Von dpa 05.08.2026, 03:35 Uhr
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Osnabrück. Nach dem gewaltsamen Tod einer 39-Jährigen in Wallenhorst im Landkreis Osnabrück beginnt heute (9.00 Uhr) der Mordprozess gegen deren Ehemann. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 46-Jährigen vor, seine Frau im Februar 2025 auf dem gemeinsam bewohnten Grundstück heimtückisch getötet zu haben. Der Mann soll die 39-Jährige in einen Schuppen gelockt und dort mit einem Messer erstochen haben, wie ein Sprecher des Landgerichts Osnabrück sagte. Demnach waren die damals sieben Jahre alten Drillinge des Paares zur Tatzeit auf dem Grundstück. 

Der Mann rief den Notruf. Das Ergebnis der Obduktion erhärtete den Verdacht eines Gewaltverbrechens. Der Deutsche wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Zum Auftakt des Verfahrens vor dem Landgericht Osnabrück sind zwei Sachverständige geladen - ein Rechtsmediziner und eine psychiatrische Gutachterin. Das Gericht hat zahlreiche weitere Termine bis Oktober festgelegt. 

Der Prozess soll die Tat aufklären. Nach den bisherigen Erkenntnissen war das Leben der Familie angespannt, wie der Gerichtssprecher sagte. Demnach gab es Herausforderungen durch die Kinder, berufliche Belastungen und finanzielle Engpässe.

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