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Schienenverkehr

Drittes Teil der Bahnbrücke an Sternschanze eingehoben

Bauarbeiter bringen ein Teil der neuen Eisenbahnüberführung an der Hamburger Schanzenstraße in Position. (Archivbild)

Bauarbeiter bringen ein Teil der neuen Eisenbahnüberführung an der Hamburger Schanzenstraße in Position. (Archivbild) Foto: Marcus Golejewski/dpa

Normalerweise verkehren täglich rund 900 Züge zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Altona. Zurzeit ist die Strecke für Bauarbeiten gesperrt. Ein Brückenneubau kommt aber gut voran.

Von dpa Sonntag, 08.03.2026, 12:55 Uhr

Hamburg. An der Bahnstrecke zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Altona ist das dritte Teil einer neuen Bahnbrücke in Position gebracht worden. Die 98 Tonnen schwere Stahlkonstruktion sei mit einem Spezialfahrzeug vom Montageplatz herangefahren und angehoben worden, teilte eine Bahnsprecherin mit. Bereits am Freitag und Samstag waren zwei Teile - 89 und 174 Tonnen schwer - eingebaut worden. In den kommenden Tagen sollen neue Gleise auf der Brücke verlegt werden. 

Die alte Eisenbahnüberführung stammte nach Angaben der Deutschen Bahn aus dem Jahr 1903. Über die sogenannte Verbindungsbahn fahren täglich rund 900 Züge der S-, Fern- und Regionalbahn. Zwei Gleise sind der S-Bahn vorbehalten, die übrigen Züge rollen über die anderen beiden Gleise. 

Die S-Bahn werde ab 13. März wieder im Pendelverkehr zwischen Sternschanze und Hauptbahnhof fahren, sagte Projektleiter Tim Wegner. Fern- und Regionalzüge sollen die Strecke ab 19. März wieder nutzen können. Autos werden erst Anfang 2027 unter der Brücke hindurchfahren können. Zurzeit wird an zwei weiteren Eisenbahnüberführungen gearbeitet, der Sternbrücke und der Überführung Holstenstraße, sowie am neuen Bahnhof Altona am Diebsteich. 

Die Sperrung der Verbindungsbahn hat zur Folge, dass einige Fernzüge von und nach Hamburg, darunter auch welche aus Berlin, nicht bis zum Hauptbahnhof fahren können, sondern schon in Harburg enden oder von dort abfahren. Für ein Teil der Züge aus dem Norden ist Pinneberg Endstation. Zwischen Harburg beziehungsweise Pinneberg und dem Hauptbahnhof müssen Fahrgäste dieser Züge auf die S-Bahn ausweichen.

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