Tennis

Tennisspielerin Korpatsch steht im Finale am Rothenbaum

Tamara Korpatsch (Deutschland) in Aktion.

Tamara Korpatsch (Deutschland) in Aktion. Foto: Marcus Brandt/dpa

Die Mitfavoritin kämpft beim WTA-250-Turnier in Hamburg tatsächlich um den Titel. Im Halbfinale spielt Korpatsch stark auf und profitiert dann von der Aufgabe ihrer Gegnerin.

Von dpa 25.07.2026, 19:10 Uhr

Hamburg. Tamara Korpatsch darf weiter auf den Turniersieg bei den Hamburg Ladies Open hoffen. Im Halbfinale gab ihre Gegnerin Mayar Sherif aus Ägypten beim Stand von 1:6, 0:2 (0:15) wegen einer Verletzung auf. Damit zog die 31-Jährige zum ersten Mal in das Endspiel des Turniers in ihrer Heimatstadt ein. Am Sonntag trifft Korpatsch auf Anna Bondar, die zuvor Qualifikantin Elina Avanesyan aus Armenien mit 7:6 (7:3), 4:6 und 7:6 (7:2) bezwungen hatte. Für die Ungarin ist es die dritte Endspielteilnahme in Folge am Rothenbaum.

Erster Satz ging schnell an Korpatsch

Korpatsch war im ersten Durchgang die dominierende Spielerin und beendete den Satz nach nur 29 Minuten mit einer Vorhand. Im zweiten Durchgang ließ Sherif dann nach einem 0:2-Rückstand und dem 0:15 im dritten Spiel den Turnierarzt kommen. Schon nach kurzer Behandlung war klar, dass es für sie nicht mehr weitergeht. Für Korpatsch war es die zweite Partie, in der ihre Gegnerin aufgab. Bereits in der ersten Runde hatte Victoria Jimenez Kasintseva (Andorra) zu Beginn des dritten Satzes aufgegeben.

Dramatisches erstes Halbfinale

Davor hatten die Zuschauer ein hochdramatisches erstes Halbfinale auf dem Centre Court gesehen, das sich über 3:29 Stunden hinzog. Avanesyan, die nach der verletzungsbedingten Absage der top gesetzten Ukrainerin Oleksandra Olijnykowa kampflos in die Runde der besten vier Spielerinnen eingezogen war, konnte im ersten Durchgang beim Stand von 5:4 und 6:5 ihren Aufschlag nicht zum Satzgewinn nutzen. Bondar wiederum reichte anschließend eine 3:0- und 4:2-Führung nicht, um die Partie für sich zu entscheiden. Im dritten Durchgang wehrte die 29-Jährige dann drei Matchbälle ab und machte im Tiebreak alles klar.

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