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Iran-Konflikt

Erster deutscher Evakuierungsflug nach Frankfurt gestartet

Die Bundesregierung schickte einen Lufthansa-Airbus zu einem ersten Evakuierungsflug nach Oman. (Archivbild)

Die Bundesregierung schickte einen Lufthansa-Airbus zu einem ersten Evakuierungsflug nach Oman. (Archivbild) Foto: Arne Dedert/dpa Pool/dpa

Erstmals seit dem US-Angriff auf den Iran lässt die Bundesregierung deutsche Bürger aus der Region ausfliegen. Das Flugzeug wird am Morgen in Frankfurt erwartet.

Von dpa Mittwoch, 04.03.2026, 23:45 Uhr

Frankfurt/Main. In Omans Hauptstadt Maskat ist der erste Evakuierungs-Jet der Bundesregierung im aktuellen Nahost-Konflikt gestartet. Das geht aus Daten des Flugdienstleisters Flightradar24 hervor. Die Lufthansa-Maschine vom Typ Airbus A340-300 wird laut aktuellem Plan gegen 07.22 Uhr am Frankfurter Flughafen erwartet. 

An Bord des Fluges LH345 befinden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren infolge des US-Angriffs auf den Iran in der Golf-Region gestrandet und mussten über den Landweg nach Maskat gebracht werden. Nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul sollten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. 

Die genaue Zahl der heimgeholten Reisenden war zunächst unklar. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze, es müssen aber auch die Crew des Hinflugs sowie weiteres Personal mitgenommen werden. 

Die übliche Flugzeit zwischen Maskat und Frankfurt beträgt zwischen sieben und acht Stunden. Es handelt sich nicht um die erste Maschine, die seit Kriegsbeginn Deutschland erreicht. Bereits seit Dienstag hatten insbesondere Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten einzelne Flüge angeboten.

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