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Gamer gegen AfD

Gamescom-Veranstalter: AfD ist nicht willkommen

„Wir treten ein für Vielfalt und das respektvolle Miteinander unterschiedlicher Perspektiven und wir treten ein für eine offene Gesellschaft.“

„Wir treten ein für Vielfalt und das respektvolle Miteinander unterschiedlicher Perspektiven und wir treten ein für eine offene Gesellschaft.“ Foto: Christoph Reichwein/dpa

Wichtige Wahlen stehen vor der Tür, in Sachsen-Anhalt könnte die AfD künftig allein regieren. Die Partei ist auch bei der Computerspiel-Messe Gamescom Thema: Dort will man nichts mit ihr zu tun haben.

Von dpa 27.08.2026, 14:30 Uhr
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Köln. Bei der Computerspiel-Messe Gamescom haben Vertreter der AfD nach Ansicht der Veranstalter nichts verloren. „Diejenigen, die demokratische Prinzipien und eine offene Gesellschaft bekämpfen, so wie die AfD es tut, die sind nicht unser Partner und die sind auf einer Gamescom nicht willkommen“, sagte der Geschäftsführer des Branchenverbandes Game, Felix Falk, in Köln. 

Deutschland sei ein Land, in dem Vielfalt, Gleichberechtigung und demokratischen Rechte hochgehalten und beschützt werden. „Wir treten ein für die freiheitlich demokratische Grundordnung und den Rechtsstaat, wir treten ein für Vielfalt und das respektvolle Miteinander unterschiedlicher Perspektiven und wir treten ein für eine offene Gesellschaft.“ 

Im Verband Game hat sich Deutschlands Branche für Computer- und Videospiele organisiert. Der Verband ist auch mit der Politik in Kontakt, damit die Interessen der Branche angemessen zur Geltung kommen in der Gesetzgebung und in der öffentlichen Debatte. Schon vor längerer Zeit hat sich Game selbst auferlegt, kein Gespräch mit der AfD zu suchen und zu Veranstaltungen keine AfD-Politiker einzuladen.

Mehr als 350.000 Besucher werden bis Sonntag bei der Gamescom erwartet.

Mehr als 350.000 Besucher werden bis Sonntag bei der Gamescom erwartet. Foto: Wolf von Dewitz/dpa

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