Betrugsversuch

Gefälschte Mails des Finanzministeriums: So entlarvt man den Betrug

Bei den vermeintlichen Mails aus dem Finanzministerium handelt es sich um Betrug. (Symbolbild)

Bei den vermeintlichen Mails aus dem Finanzministerium handelt es sich um Betrug. (Symbolbild) Foto: Philip Dulian/dpa

Mit einer neuen Masche versuchen Betrüger, sich Daten zu erschleichen. Das Ministerium erklärt, wie man die falschen Mails erkennt.

Von dpa 15.07.2026, 15:00 Uhr

Hannover. Mit betrügerischen E-Mails versuchen derzeit Kriminelle, an sensible Daten zu gelangen. Anders, als es zunächst den Anschein haben könnte, stammen die Mails nicht aus dem niedersächsischen Finanzministerium, wie die Behörde nun mitteilte. Wer auf die richtigen Hinweise achtet, kann die Mails aber entlarven. Dazu gibt es Tipps vom Ministerium.

Diese Hinweise deuten auf eine gefälschte Mail hin

  • Betreff: „Prüfungsanordnung gemäß § 193 AO“ steht laut dem Finanzministerium in der Betreffzeile.
  • Anhang: An die E-Mail ist eine HTML-Datei angefügt - obwohl im Text der Nachricht auf eine PDF-Datei verwiesen wird. Die angehängte HTML-Datei fordert nach dem Öffnen zur Eingabe eines Passwortes auf.
  • Kontakt: Anders als bei derartigen offiziellen E-Mails üblich, finden sich in dem Anschreiben keine Kontaktdaten eines zuständigen Finanzamtes.
  • Absender: Mails zu Betriebsprüfungen werden in Niedersachen ausschließlich von Finanzämtern und nicht vom Finanzministerium versendet.

So sollten Betroffene handeln

Das Ministerium empfiehlt, keine Anhänge oder Weiterleitungen anzuklicken. Auch sollten keine persönlichen oder betrieblichen Informationen preisgegeben werden. Wer unsicher sei, solle sich bei seinem zuständigen Finanzamt informieren. „Grundsätzlich fordern weder das Finanzministerium noch die Finanzämter über ein solches Format zu einer Eingabe eines Passwortes oder einer Zahlung auf“, hieß es in einer Mitteilung.

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