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Rentenpaket

Günther gegen abschlagsfreie „Rente mit 63“

Das geplante Rentenpaket müsse zügig umgesetzt werden, sagte Ministerpräsident Daniel Günther. (Archivbild)

Das geplante Rentenpaket müsse zügig umgesetzt werden, sagte Ministerpräsident Daniel Günther. (Archivbild) Foto: Frank Molter/dpa

Günther sieht im Festhalten am vereinbarten Rentenpaket den Schlüssel für ein zukunftsfähiges System. Eine erneute Debatte - auch über die „Rente mit 63“ - hält er für falsch.

Von dpa 03.08.2026, 15:15 Uhr
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Kiel. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther lehnt eine abschlagsfreie „Rente mit 63“ ab. „Wir sollten das Rentenpaket nicht noch einmal aufschnüren, sondern das, was jetzt vereinbart ist, zügig umsetzen“, sagte der CDU-Politiker gegenüber „Welt“. Man habe bereits zu viele Jahre verstreichen lassen und so dafür gesorgt, dass das Rentensystem nicht mehr zukunftsfähig sei. 

Günther gibt damit der Forderung der ostdeutschen Ministerpräsidenten eine Absage. Michael Kretschmer (Sachsen), Sven Schulze (Sachsen-Anhalt) und Mario Voigt (Thüringen, alle CDU) hatten sich offen gegen eine entsprechende Empfehlung der Rentenkommission gezeigt. In einem Brief an die Bundesregierung verteidigten sie die abschlagsfreie „Rente mit 63“. „Wer 45 Jahre eingezahlt hat, hat genug eingezahlt. Diesen Grundsatz geben wir nicht auf“, heißt es darin. Auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) schloss sich den Forderungen an.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident gestand nach Angaben von „Welt“ ein, dass das geplante Rentenpaket mit Einschnitten verbunden sei. Das Rentensystem funktioniere so allerdings dauerhaft nicht mehr. Günther betonte: „Von daher ist es jetzt absolut notwendig, es umzusetzen, wie es ist, und nicht wieder Debatten darüber zu führen, welche Maßnahmen zurückgenommen werden.“

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