An Bahnstrecke: Kinder sorgen für 10.000 Euro Schaden
Gegenstände auf Gleisen können laut Bundespolizei zu gefährlichen Geschossen werden. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Im Kreis Cuxhaven hat ein Dummerjungenstreich erhebliche Folgen - nicht nur finanzielle.
Loxstedt. Drei Kinder sollen bei Loxstedt südlich von Bremerhaven Steine und Äste auf Bahngleise gelegt und dadurch einen Güterzug beschädigt haben. Der Schaden beträgt mehr als 10.000 Euro, wie die Bundespolizei mitteilte. Außerdem kam es bei sieben Zügen zu insgesamt 532 Verspätungsminuten, zwei weitere Züge fielen aus.
Die acht bis zehn Jahre alten Kinder stehen im Verdacht, Schottersteine, Äste und mindestens einen größeren Findling auf die Gleise gelegt zu haben. Der Güterzug fuhr über die Hindernisse und wurde an den Rädern beschädigt. Er konnte zunächst nicht weiterfahren und wurde später mit geringer Geschwindigkeit zur Untersuchung in einen Bahnhof gezogen.
Zeugen: Immer wieder Kinder beobachtet
Zeugen zufolge hielten sich in den vergangenen Tagen wiederholt drei Kinder an den Gleisen auf. Die Bundespolizei ermittelt. Auf die Kinder und ihre Eltern könnten Strafverfahren und Schadenersatzforderungen der Eisenbahnunternehmen zukommen.
Die Bundespolizei warnte vor dem Betreten von Bahngleisen. Gegenstände auf den Gleisen könnten beim Überfahren weggeschleudert werden und Menschen verletzen. Eltern sollten ihre Kinder auf die Gefahren hinweisen.
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