Herbergen im Norden

Knapp eine Million Übernachtungen in Jugendherbergen

 Rund 320.000 Gäste empfingen die Jugendherbergen im Norden im vergangenen Jahr. (Symbolbild)

Rund 320.000 Gäste empfingen die Jugendherbergen im Norden im vergangenen Jahr. (Symbolbild) Foto: picture alliance / dpa

Fast eine Million Übernachtungen zählten die Jugendherbergen im Landesverband Nordmark 2025 – trotz später Ferien und geschlossener Häuser. Für 2026 zeigt sich der Verband optimistisch.

Von dpa 03.03.2026, 14:40 Uhr

Hamburg/Kiel/Cuxhaven. Die Jugendherbergen im Landesverband Nordmark haben im vergangenen Jahr fast die Marke von einer Million Übernachtungen erreicht. Rund 320.000 Gäste hätten für 999.705 Übernachtungen in den Gruppenunterkünften gesorgt, sagte eine Sprecherin des Verbandes. „2025 brachte stürmische Zeiten für unsere Jugendherbergen – dafür haben wir uns gut geschlagen“, sagte Geschäftsführer Stefan Wehrheim. Gegenüber dem Jahr 2024 gingen die Übernachtungszahlen um 3,85 Prozent zurück. 

Der Verband führte den leichten Rückgang der Übernachtungszahlen auf mehrere Gründe zurück: So fielen etwa die Ferienzeiten im Jahr 2025 ungünstig, sodass die Klassenfahrtsaison wegen später Osterferien erst spät begann. Zudem blieben einige Jugendherbergen wegen Modernisierungen vorübergehend geschlossen, und die Inflation belastete die Zielgruppe spürbar. 

Zum Landesverband Nordmark gehören rund 40 Jugendherbergen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordniedersachsen. Fast die Hälfte aller Übernachtungen machten Schulklassen auf Klassenfahrt und Hochschulgruppen aus (gut 48 Prozent). Auch Familien verbringen ihren Urlaub oder Kurzurlaub gern in den kinderfreundlichen Unterkünften (18 Prozent der Übernachtungen). Weitere Gäste waren junge Seminar-, Sport- und Musikgruppen (15 Prozent), Freizeitgruppen (10 Prozent) sowie Paare und Alleinreisende (circa 9 Prozent). 

Für das Jahr 2026 sehen Prognosen laut Geschäftsführer Wehrheim wieder über eine Million Übernachtungen vor. „Somit blicken wir optimistisch auf das aktuelle Jahr“, betonte er.

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