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Sportpolitik

NOlympia-Initiative: Jetzt Breitensport statt Profis fördern

Die Linken setzen nach dem Nein zu Olympia auf Investitionen in den Breitensport.

Die Linken setzen nach dem Nein zu Olympia auf Investitionen in den Breitensport. Foto: Georg Wendt/dpa

Nach dem Olympia-Aus in Hamburg fordern die Linken Investitionen in neue und moderne Sportstätten. Was sich die NOlympia-Initiative für den Breitensport erhofft.

Von dpa Montag, 01.06.2026, 12:05 Uhr

Hamburg. Nach dem klaren Nein der Hamburgerinnen und Hamburger zu Olympischen Spielen in der Hansestadt setzen die Linken nun auf Investitionen in den Breitensport. „Das Geld für Olympia wäre da gewesen, und (...) da werden wir jetzt Vorschläge machen, wofür das Geld ausgegeben werden kann“, sagte der sportpolitische Sprecher der Linken-Bürgerschaftsfraktion, Martin Wolter. Konkret nannte er neue Sportstätten, die Modernisierung von Sportstätten und das Thema Inklusion. Das Ziel sei, Hamburg zur barriereärmsten Stadt in Deutschland zu machen.

„Wir brauchen mehr Investitionen in den Breitensport und brauchen jetzt nicht noch Profisportvereine, die sich um sich selbst kümmern, noch mehr Geld hinterhergießen“, sagte der Sprecher der NOlympia-Initiative, Eckart Maudrich. Das habe die Initiative auch schon in einem offenen Brief an Finanzsenator Andreas Dressel und Innensenator Andy Grote (beide SPD) geschrieben. Eine Antwort stehe noch aus. 

Maudrich betonte, das Nein zu Olympia bedeute nicht das Ende von Sportgroßveranstaltungen in Hamburg. Die Hamburgerinnen und Hamburger seien aber der Meinung, dass Verbände wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) nicht einfach kommen und die Bedingungen diktieren könnten.

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