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Verbraucher

Reiche lässt hohe Spritpreise überprüfen

Die Bundesregierung will prüfen, ob die hohen Preise an der Tankstelle gerechtfertigt sind.

Die Bundesregierung will prüfen, ob die hohen Preise an der Tankstelle gerechtfertigt sind. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Der Iran-Krieg macht sich in Deutschland auch an den Zapfsäulen bemerkbar. Die Bundesregierung prüft, was sie gegen überhöhte Preise tun kann. „Es darf keine Abzocke geben“, warnt der Finanzminister.

Von dpa Mittwoch, 04.03.2026, 22:15 Uhr

Berlin. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat eine kartellrechtliche Prüfung der Preissprünge an den deutschen Tankstellen infolge des Iran-Kriegs angekündigt. „Wir werden prüfen, dass nicht eine Situation ausgenutzt wird, die sich an den Märkten abbildet, aber nicht in dieser Höhe“, sagte Reiche im Podcast von „Table.Briefings“. Darüber sei sie mit dem Bundeskartellamt im intensiven Austausch. 

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil drohte Mineralölkonzernen mit Konsequenzen, sollten sie versuchen, aus dem Iran-Krieg und der aktuellen Lage Kapital zu schlagen. „Also es darf da jetzt keine Abzocke geben und da muss Politik natürlich auch handeln und muss da klar und konsequent vorgehen“, sagte der SPD-Chef in der Sendung „ZDF spezial“. Aus diesem Grund habe er Wirtschaftsministerin Reiche gebeten, sehr schnell zu prüfen, was man in solchen Fällen tun könne. 

Die Koalitionsfraktionen im Bundestag haben sich bereits auf die Einsetzung einer Arbeitsgruppe verständigt, die die steigenden Preise für Sprit und Energie unter die Lupe nehmen soll. Ziel der Taskforce soll es sein, im engen Austausch mit der Regierung die Entwicklung zu analysieren und Handlungsmöglichkeiten zu prüfen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Fraktionskreisen erfuhr. Infolge der militärischen Eskalation im Nahen Osten sind zuletzt unter anderem Preise an den Tankstellen, für Heizöl und Gas gestiegen. Treiber ist der Ölpreis.

A
Arne Karl Peter Wolf
05.03.202609:16 Uhr

Vielen Dank, liebe Bundesregierung, auf euch ist Verlass......

Die Praktiken von Shell und anderen Mineralölkonzernen sind skandalös, aber der eigentliche Preistreiber ist der "Deutsche Staat", der sich auf diese Weise bereichert.
Und mit der CO2-Abgabe wird er die Welt aber mit Sicherheit nicht retten.

ZITAT
Die CO2-Abgabe auf Benzin steigt zum 1. Januar 2026 auf 55 bis 65 Euro pro Tonne, was den Literpreis im Vergleich zu 2025 um etwa 3 Cent netto erhöht. Insgesamt summieren sich die CO2-Kosten 2026 auf ca. 13-15 Cent pro Liter Benzin. Neben der CO2-Abgabe bleiben die Energiesteuer (ca. 65 Cent/L) und 19 % MwSt. bestehen.

Details zur CO2-Abgabe und Benzinpreisen 2026:
CO2-Preis: Erhöhung auf 55–65 €/Tonne (statt zuvor 55 € fest).
Mehrkosten an der Zapfsäule: Der CO2-Preis treibt den Literpreis um ca. 3 Cent (inkl. MwSt.) nach oben.
Gesamtbelastung: Die gesamte CO2-bedingte Belastung beträgt 2026 rund 13-15 Cent pro Liter Benzin (Super E10).
ZITAT ENDE

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