Stad-O-Mat: So gelingt die Suche nach der richtigen Partei in Stade
Der Wahl-O-Mat ist bald auch für Stade verfügbar. Symbolbild. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Der Stadtjugendring Stade bietet zur Kommunalwahl am 13. September ein Pendant zum Wahl-O-Mat an: den Stad-O-Mat 2026.
Stade. Was bewegt junge Menschen in Stade? Welche kommunalpolitischen Themen sind ihnen für die Entwicklung der Hansestadt wichtig? Und wie positionieren sich die Parteien und Wählergemeinschaften dazu? Mit dem Stad-O-Mat 2026 (www.stad-o-mat.de) möchte der Stadtjugendring Stade Bürgern eine Möglichkeit geben, sich mit den unterschiedlichen politischen Positionen zur Stadtpolitik und zur Wahl des Stader Stadtrats auseinanderzusetzen.
Der Stad-O-Mat ist kein neues Angebot. Der Stadtjugendring Stade hat ihn bereits bei vergangenen Wahlen eingesetzt. Auch im Rahmen der Bundestagswahl haben Schüler Thesen entwickelt, zu denen die Parteien Stellung beziehen konnten.
Schüler legen Fragen fest
Für den Stad-O-Mat zur Kommunalwahl 2026 wurden jetzt wieder Schüler aus Stade nach ihren Themen und Fragen an die Politik gefragt. Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 des Vincent-Lübeck-Gymnasiums (VLG) und der Integrierten Gesamtschule Stade (IGS) erarbeiteten gemeinsam mit ihren Lehrkräften im Unterricht Thesen und stellten diese dem Stadtjugendring zur Verfügung.
Im Mittelpunkt stehen Themen, die auf der Ebene der Hansestadt Stade entschieden werden und für die Arbeit des Stadtrats relevant sind. Aus der Vielzahl der eingereichten Vorschläge wurden zentrale Themen zusammengefasst und zu den Thesen für den Stad-O-Mat ausgearbeitet. Damit fließen die Perspektiven junger Menschen direkt in das Informationsangebot zur Stader Stadtpolitik ein.
„Wir möchten jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Themen und Fragen in den politischen Diskurs einzubringen. Gleichzeitig wollen wir allen Bürgerinnen und Bürgern einen unkomplizierten Zugang zu den politischen Positionen ermöglichen, die für die Entwicklung der Hansestadt und die Arbeit des Stadtrats relevant sind“, sagt Moritz Hafke, Vorstandsvorsitzender vom Stadtjugendring Stade.
AfD und Die PARTEI melden sich auf Nachfrage nicht
Parteien und Wählergemeinschaften wurden gebeten, zu den erarbeiteten Thesen Stellung zu beziehen. Am Stad-O-Mat 2026 beteiligten sich Bündnis 90/Die Grünen, CDU, Die Linke, FDP, SPD, Volt, die Wählergemeinschaft Parteilos Stade und die Wählergemeinschaft Stade (WG). Von der AfD und Die PARTEI erhielt der Stadtjugendring keine Rückmeldung.
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So funktioniert der Stad-O-Mat: Nutzer beantworten die politischen Thesen zunächst aus ihrer eigenen Perspektive. Anschließend werden die Antworten mit den Positionen der teilnehmenden Parteien und Wählergemeinschaften verglichen. So werden Übereinstimmungen und Unterschiede sichtbar. Die Begründungen der Parteien und Wählergemeinschaften zu ihren Antworten können ebenfalls eingesehen werden. Der Stad-O-Mat gibt keine Wahlempfehlung. (sal)
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