Gefährliches Virus

Symptome von Ebola-Patient in Frankfurt bessern sich

Der Patient wird in Frankfurt behandelt. (Symbolbild)

Der Patient wird in Frankfurt behandelt. (Symbolbild) Foto: Florian Wiegand/dpa

Der in Frankfurt behandelte Ebola-Patient ist stabil. Er profitiert laut Uniklinik von der Therapie. Die Organisation, für die er im Kongo arbeitete, gibt weitere Infos über den Mann heraus.

Von dpa 16.07.2026, 17:00 Uhr

Frankfurt/Main. Dem in der Frankfurter Universitätsmedizin behandelten Ebola-Patienten geht es etwas besser. „Die betroffene Person weist derzeit eine Symptombesserung auf und profitiert von den unterstützenden Therapiemaßnahmen“, teilte eine Sprecherin der Universitätsmedizin mit. „Die Person ist weiterhin in stabilem Zustand.“

Nach Angaben der Organisation Samaritan’s Purse handelt es sich bei dem Patienten um einen ihrer Mitarbeiter. Seit 15 Jahren schon arbeite er als Katastrophenhelfer und gehe freiwillig in diese Einsätze. „Er hatte keinen direkten Patientenkontakt und hat nicht ärztlich, sondern in der Logistik gearbeitet“, erklärte die christliche Organisation.

Seit Montag in der Uniklinik

Knapp zwei Monate nach der ersten Ankunft eines an Ebola erkrankten US-Amerikaners in Deutschland war der zweite mit dem Virus infizierte US-Bürger zur Behandlung von Afrika nach Deutschland geflogen worden. Die Person kam in der Nacht auf Montag auf dem Frankfurter Flughafen an.

Die Person hatte sich nach Angaben der Unimedizin in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Bundibugyo-Virus, der dort grassierenden Ebolavirus-Variante, infiziert „und wies entsprechende Krankheitssymptome auf - dazu zählt insbesondere hohes Fieber“. 

Hilfsorganisation mit Erfahrung im Kampf gegen Ebola

Samaritan’s Purse ist nach eigenen Angaben eine international tätige, christliche Hilfsorganisation, die mit mehreren internationalen Teams vor Ort im Kongo arbeitet. Die Teams betreiben demnach zwei Ebola-Behandlungszentren, unterstützen die Gesundheitsbehörden bei der Eindämmung des Ausbruchs und schulen medizinisches Personal. 

Neben medizinischem Personal und Fachleuten für Infektionsprävention und -kontrolle seien auch Ingenieure und Logistiker vor Ort. Auch 2014 und 2018 habe die Organisation vor Ort im Kampf gegen Ebola geholfen.

In der Uniklinik Frankfurt wurden bereits in der Vergangenheit Patientinnen und Patienten mit hämorrhagischem Fieber erfolgreich behandelt. „Ein Patient war mit Ebola infiziert, zwei weitere mit dem Lassavirus“, hieß es.

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