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Wasserstand wird zum Problem: Wal hat sich über Nacht nicht bewegt

Der Wal liegt weiterhin vor dem Ausgang zur Wismarbucht. (Archivbild)

Der Wal liegt weiterhin vor dem Ausgang zur Wismarbucht. (Archivbild) Foto: Philip Dulian/dpa

Der gestrandete Wal liegt weiterhin vor Poel. Auf Livestreams ist zu sehen, wie er atmet. Problematisch könnten heute wieder die Wasserstände werden.

Von dpa Mittwoch, 22.04.2026, 08:15 Uhr

Wismar. Der gestrandete Buckelwal in der Bucht der kleinen Ostsee-Insel Poel hat sich über die Nacht nicht von der Stelle bewegt. Er liege weiterhin in der Ausfahrt zur Wismarbucht, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am frühen Morgen. Auf Livestreams im Internet ist zu sehen, wie sich der Rücken des rund 12 Meter langen Tiers bewegt und der Wal atmet.

Nachdem Helfer gestern den ganzen Tag damit beschäftigt waren, Schlick unter dem tonnenschweren Tier abzusaugen und wegzublasen, lag es am Abend tiefer im Wasser. Das lindert seine Not, weil der Wal in zu flachem Wasser von seinem eigenen Gewicht erdrückt werden könnte.

Niedrigwasser wird zum Problem

Das Niedrigwasser bleibt aber ein Problem. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie teilte am Morgen mit, dass der Wasserstand aktuell 20 Zentimeter unter dem normalen Niveau liege. Gegen 12.00 Uhr steigt der Wasserstand der Vorhersage nach um etwa 15 Zentimeter, bevor er gegen Abend wieder um rund 15 Zentimeter sinken soll. Da der Wal nun in einer künstlich freigespülten Kuhle liegt, dürfte es für ihn umso schwerer werden, sich daraus wegzubewegen.

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