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Festival am Nordseestrand

„Watt en Schlick“ geht mit Wettrutschen im Watt zu Ende

Bei den Frauen war der Zieleinlauf knapp.

Bei den Frauen war der Zieleinlauf knapp. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Das Festival zählt seit Jahren zu den ungewöhnlichsten Musikveranstaltungen - auch wegen eines speziellen sportlichen Wettkampfes.

Von dpa 02.08.2026, 17:00 Uhr
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Dangast. Mit den traditionellen Meisterschaften im Schlickrutschen ist das „Watt en Schlick Fest“ im friesischen Dangast zu Ende gegangen. Dabei kam es bei den Frauen zu einem echten Foto-Finish, wie ein dpa-Reporter berichtete.

Nur knapp setzte sich demnach „Üffes“ durch - erst eine Auswertung der Bilder von Fotografen brachte Gewissheit über den Sieg der erfahrenen Schlickrutscherin. Traditionell geben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei dem Spektakel ausgedachte Wettkampfnamen. Bei den Männern setzte sich wie im Vorjahr der „Dangaster Hüne“ durch.

Bei dem Wettkampf im Watt rutschen Athletinnen und Athleten mit speziellen Holzschlitten auf rund 150 Metern Schlick um die Wette. Dabei knien die Teilnehmer mit einem Bein auf dem Schlitten, mit dem anderen versuchen sie, den Schlitten anzuschieben. Alle Teilnehmer sind - zumindest zunächst - in Weiß gekleidet.

Konzerte, Lesungen und Vorführungen

Das Festival lockte am Wochenende wieder zahlreiche Menschen an den Nordseestrand im friesischen Dangast. Die Veranstalter hatten mit rund 6000 Besucherinnen und Besucher geplant. Zum Rahmenprogramm zählten mehr als 80 Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen, Shows und Performances. Eröffnet wurde das Festival mit einem Auftritt der Band Das Lumpenpack. Am Sonntag trat unter anderem die Band Jupiter Jones auf. Headliner waren die Giant Rooks.

Das Musikprogramm war wie bei dem Festival seit jeher üblich bunt gemixt: Von Indie-Pop und Rock bis Rap, Hip-Hop und Elektro. Für Vorführungen oder Lesungen standen unter anderem Umweltaktivistin Luisa Neubauer oder Entertainer Wigald Boning auf der Bühne. „Das „Watt En Schlick Fest“ lebt davon, dass Menschen unterschiedlichster Generationen und Hintergründe zusammenkommen“, sagte Festivalleiter Till Krägeloh, der das Festival 2014 gründete, laut Mitteilung.

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Der „Dangaster Hüne“ (l) und „Üffes“ feierten ihren Sieg mit Sekt.

Der „Dangaster Hüne“ (l) und „Üffes“ feierten ihren Sieg mit Sekt. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Der „Dangaster Hüne“ führt das Feld an.

Der „Dangaster Hüne“ führt das Feld an. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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