150.000 Euro Schaden auf A1 – Wohnmobil in Hollenstedt ausgebrannt
Ein beschädigter Pkw steht nach der Kollision auf der regennassen A1; Einsatzkräfte sichern die Unfallstelle. Foto: Polizei
Teure Schäden: Die Autobahnpolizei zieht Unwetter-Bilanz, die Feuerwehr rückt ins Wohngebiet aus. Eine weitere Traktor-Tragödie ereignet sich in Winsen. Der Überblick.
Am Montagvormittag wurden die Feuerwehren Hollenstedt und Moisburg zu einem brennenden Wohnmobil in einem Carport in der Hollenstedter Aarbach-Siedlung alarmiert. „Die Rauchwolke war schon auf der Anfahrt zu sehen“, berichtet die Feuerwehr Hollenstedt bei Instagram.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen sowohl das Wohnmobil, als auch das Carport in Vollbrand. Die Flammen hatten zum Teil schon auf die angrenzenden Bäume und das Gebüsch übergegriffen.
Die Brandbekämpfung sei von zwei Seiten erfolgt, eine weitere Ausbreitung habe verhindert werden können. Nach etwa zwei Stunden waren die Lösch- und Aufräumarbeiten an der Einsatzstelle abgeschlossen.
Das Wohnmobil war nicht mehr zu retten. Der Schaden dürfte bei mehr als 50.000 Euro liegen.
Von Traktor angefahren – Lebensgefahr
In Winsen (Kreis Harburg) ist am Sonntagabend ein 63 Jahre alter Mann lebensgefährlich verletzt worden. „Ohne auf den Verkehr zu achten betrat der 63-Jährige die Kreisstraße 8“, berichtet die Polizei.
Ein 65 Jahre alter Landwirt auf dem Traktor habe noch versucht auszuweichen. Ein Zusammenstoß jedoch ließ sich den Angaben zufolge nicht mehr vermeiden. Der Fußgänger wurde von dem Traktor samt Anhänger erfasst und lebensgefährlich verletzt.
Mehrere Unfälle auf der A1 bei Regen und hohem Verkehr
Hohes Verkehrsaufkommen und unbeständiges Wetter haben am Sonnabend auf der A1 im Kreis Rotenburg für zähfließenden Verkehr und ein erhöhtes Unfallaufkommen gesorgt. Am Montag zog die Polizei Bilanz.
Demnach nahm die Autobahnpolizei Sittensen zwischen 11 und 18 Uhr insgesamt vier Verkehrsunfälle mit neun beteiligten Fahrzeugen auf. Für die Unfallaufnahmen mussten die Fahrbahnen teilweise vollständig gesperrt werden.
Unfall hinter Anschlussstelle Stuckenborstel
Gegen 18.30 Uhr kam es in Fahrtrichtung Hamburg, kurz hinter der Anschlussstelle Stuckenborstel, zu einem weiteren Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein kräftiger Regenschauer sorgte zu diesem Zeitpunkt für erschwerte Fahrverhältnisse. Nach derzeitigem Stand verlor der Fahrer eines Pkw die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Sattelzug.

Auf der A1 kam es am Sonnabend zu mehreren Unfällen. Bei Stuckenborstel kollidierte ein Pkw mit einem Sattelzug; der Schaden liegt bei rund 150.000 Euro. Foto: Polizei
Der Sattelzug wich aus und kam im Straßengraben zum Stillstand. Für die ersten Rettungsmaßnahmen musste die Autobahn zunächst vollständig gesperrt werden, anschließend konnte ein Fahrstreifen freigegeben werden. Der erheblich beschädigte Sattelzug musste aufwendig geborgen werden, dafür wurde die Ladung zunächst von Hand entladen.
Schaden liegt bei rund 150.000 Euro
Erst nachdem der Sattelzug mit schwerem Gerät aus dem Straßengraben gezogen worden war, konnten gegen 5 Uhr am Sonntagmorgen alle Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Einige Personen zogen sich leichte Verletzungen zu, die teilweise vor Ort und teilweise im Krankenhaus behandelt beziehungsweise abgeklärt wurden. Der Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 150.000 Euro beziffert.
Dumme-Jungen-Streich: Maiskolben auf Autobahn geworfen
Am Sonntagmittag meldeten mehrere Autofahrer, dass Maiskolben auf die Autobahn 39 in Richtung Lüneburg geworfen werden. Daraufhin wurden mehrere Streifenwagen in den Bereich Stelle (Kreis Harburg) entsandt. Durch eine Besatzung konnten zunächst drei Kinder und durch eine weitere Streife zwei weitere Kinder festgestellt werden.
Diese gaben laut Polizei reumütig zu, aus einem nahegelegenen Maisfeld Kolben auf die Autobahn geworfen zu haben. Die Kinder wurden ermahnt derartige Dinge in Zukunft zu unterlassen. Zu Unfällen oder Beschädigungen von Fahrzeugen kam es nicht. (pm/axt)
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