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Beleidigungen beim CSD in Rotenburg – Polizei greift durch

Beim Christopher Street Day in der Rotenburger Innenstadt versammelten sich rund 400 Menschen, vereinzelt gab es Störungen. (Symbolbild)

Beim Christopher Street Day in der Rotenburger Innenstadt versammelten sich rund 400 Menschen, vereinzelt gab es Störungen. (Symbolbild) Foto: Michael Matthey/dpa

Rund 400 Menschen demonstrierten für Vielfalt und Toleranz in der Innenstadt. Es kam zu Störungen.

Von Redaktion 31.08.2026, 09:20 Uhr
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Rotenburg. Beim zweiten Christopher Street Day (CSD) in der Rotenburger Innenstadt versammelten sich am Sonnabendnachmittag laut Polizei-Bilanz 400 Teilnehmer aus der „LGBTIQ+“-Community sowie weitere Unterstützer. Ziel der Demonstration war es, für Vielfalt und Toleranz einzutreten.

Sowohl während des Umzugs durch die Innenstadt als auch bei der Abschlusskundgebung am Pferdemarkt herrschte laut Polizei „ausgelassene und gute Stimmung“. Es habe nur vereinzelte Störungen gegeben.

Strafanzeigen nach Störungen

Dabei seien einige Teilnehmende während der Veranstaltung sowie kurz danach beleidigt oder bedroht worden. Die Polizei teilte mit, die Störungen seien umgehend abgearbeitet worden. Zudem würden entsprechende Strafanzeigen gefertigt.

Weitere Angaben zu den Vorfällen machte die Polizei in der Mitteilung nicht.

Die CSD-Route führt dabei in Rotenburg durch Wohngebiete. Das blockiert am wenigsten den Verkehr und schafft Sichtbarkeit. Doch: Nur wenige Anwohner ließen sich auf der Straße blicken, berichtet die „Zevener Zeitung“.

Regenbogenfahne von Grundstück gestohlen

In Kirchwalsede im Kreis Rotenburg ist zwischen Sonnabend, 16 Uhr, und Sonntag, 17 Uhr, zudem eine Regenbogenfahne von einem Grundstück gestohlen worden. Es ist Anzeige erstattet worden. Die Fahne war an einem Carport angebracht. Die Halterung sei beschädigt worden, berichtet die Polizei. (pm/pas/ki)

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