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29-Jähriger stürzt und ertrinkt in der Elbe

Den Mann war nahe Övelgönne - ein belebter Elbstrandabschnitt - ins Wasser gefallen. (Symbolbild)

Den Mann war nahe Övelgönne - ein belebter Elbstrandabschnitt - ins Wasser gefallen. (Symbolbild) Foto: Georg Wendt/dpa

Mehrere Zeugen sehen, wie der Mann sofort untergeht und nicht wieder auftaucht. Schaulustige stehen am Ufer.

Von dpa Montag, 25.05.2026, 10:45 Uhr

Hamburg. Ein Mann ist in der Elbe in Hamburg ausgerutscht, gestürzt und schließlich ertrunken. Feuerwehrleute konnten nur noch die Leiche des 29-Jährigen bergen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Der Mann war demnach am Samstagabend in das Wasser gestiegen. Bei einer Wassertiefe, wo er noch stehen konnte, soll der 29-Jährige gestürzt und sofort untergegangen sein. Mehrere Zeugen wählten den Notruf und lösten einen großen Einsatz aus. Nach rund zwei Stunden fanden Taucher der Feuerwehr den toten 29-Jährigen, etwa 15 bis 20 Meter von der Unglücksstelle entfernt.

Warnung vor Schwimmen in der Elbe

Am Rande des Einsatzes habe es viele Schaulustige gegeben, berichtete der Polizeisprecher weiter. Den Einsatz hätten sie aber nicht gestört. Neben der Feuerwehr und Polizei seien auch die DLRG sowie die Wasserschutzpolizei im Einsatz gewesen.

Die Elbe mag zwar an ihren (belebten) Stränden zum Baden einladen. Der Hamburger Senat weist jedoch ausdrücklich darauf hin, nicht in dem Fluss zu baden. Durch den Schiffsverkehr und Ebbe und Flut komme es zu Strömungen, die selbst für erfahrene Schwimmer zu gefährlich seien.

Eine weitere Gefahr an der Elbe sind Abbruchkanten, die nicht zu erkennen sind. Dies kann auch in Baggerseen ein Problem sein. Dort gibt es bereits im Uferbereich solche Kanten.

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