Raser auf K26 und B74 im Kreis Stade erwischt: Mehr als 50 km/h zu schnell
Ein VW mit Stader Kennzeichen raste an den Geschwindigkeitsüberwachern vom Amt Straßenverkehr auf der K26 vorbei. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
In Rutenbeck und Schwingerbaum haben Messbeamte des Landkreises Stade Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Zwei Autofahrer waren deutlich schneller unterwegs als erlaubt.
Rutenbeck. In der vergangenen Woche lagen die Geschwindigkeitsüberwacher vom Amt Straßenverkehr des Landkreises Stade in Schwingerbaum und Rutenbeck auf der Lauer. Insgesamt 32 Verstöße gegen das Tempolimit meldet der Landkreis Stade.
Kontrolle in Schwingerbaum: 56 km/h zu schnell unterwegs
Das war deutlich zu schnell: Eine Autofahrerin war am Donnerstagvormittag (28. Mai 2026) auf der Bundesstraße 74 in Schwingerbaum Richtung Stade mit 126 Stundenkilometern unterwegs. Erlaubt ist dort Tempo 70. Das teilt Nina Dede mit, Sprecherin des Landkreises Stade.
Dieses Fehlverhalten ist laut Dede folgenreich: Der VW-Fahrerin mit Rotenburger Kennzeichen drohen voraussichtlich ein Bußgeld von mehreren Hundert Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister (FAER) in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.
Die Messbeamten kontrollierten am frühen Donnerstagmorgen insgesamt 1.261 Fahrzeuge. Dabei registrierten sie fünf Verstöße. „Somit hielt sich die große Mehrheit ans Tempolimit“, sagt Stades Kreissprecherin.
VW-Fahrer mehr als doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt
105 statt 50 Stundenkilometer: Der Fahrer eines VW mit Stader Kennzeichen war am Freitagmorgen (29. Mai 2026) kurz nach 4.30 Uhr auf der Kreisstraße 26 in Rutenbeck viel zu schnell unterwegs.
Zwischen 4.30 und 8.30 Uhr waren die Geschwindigkeitsüberwacher vom Amt Straßenverkehr des Landkreises Stade am Freitag in Rutenbeck präsent. Sie kontrollierten die Geschwindigkeit der Fahrzeuge in Fahrtrichtung Grundoldendorf. Dort sind außerorts auf der K26 50 Stundenkilometer erlaubt. 1231 Fahrzeuge passierten den vor Hausnummer 3 postierten Messwagen, 27 Verstöße verzeichneten die Messbeamten.
Der VW-Fahrer war mit 105 Stundenkilometern indes der einsame Spitzenreiter der Messung. „Dem Mann drohen ein Bußgeld nicht unter 480 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot“, sagt der Sprecher des Landkreises Stade, Daniel Beneke. Sollte aufgrund der derart massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen von Vorsatz ausgegangen werden, könne das unter anderem zu einer Verdoppelung des Bußgeldes führen.
Die Kreissprecher kündigen an, dass solche Geschwindigkeitsüberwachungen von Landkreis und Polizei künftig fortgesetzt werden sollen. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und somit die Unfallzahlen mit Verletzten oder sogar getöteten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zu senken. (set)
Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.