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Raser in der 30er-Zone: Polizei Stade erwischt Autofahrer mit 60 km/h

Mehrere Autofahrer missachteten die Geschwindigkeitsbegrenzung in der 30er-Zone.

Mehrere Autofahrer missachteten die Geschwindigkeitsbegrenzung in der 30er-Zone. Foto: Daniel Karmann/dpa

Im Rahmen einer länderübergreifenden Aktion hat die Stader Polizei Verkehrskontrollen durchgeführt. Neben einigen Rasern gingen der Polizei auch mehrere E-Scooter-Fahrer ins Netz.

Von Redaktion Donnerstag, 30.04.2026, 05:50 Uhr

Landkreis Stade. Am Dienstag, 28. April, haben Polizeibeamtinnen und -beamte aus den verschiedenen Dienststellen im Landkreis an der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion „sicher. mobil. leben“ teilgenommen und an verschiedenen Orten entsprechende Verkehrskontrollen durchgeführt.

Wie Polizeisprecher Rainer Bohmbach berichtet, wurden in der Straße „Am Hohenwedel“ in Stade von 17 Uhr bis 18.45 Uhr Geschwindigkeitsmessungen in einer 30er-Zone durchgeführt.

„Fünf Verkehrsteilnehmer fielen dabei als Raser auf, der schnellste wurde mit 60 km/h gemessen“, sagt Bohmbach. Auf die Fahrer kommt jetzt ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren zu, das mit einem Bußgeld und möglicherweise Punkten in Flensburg endet.

Einige Verstöße mit E-Scootern - Fahrradfahrer am Handy erwischt

Zusätzlich kontrollierten die Beamten fast 60 Zweiräder und zehn Autos. 44 Regelverstöße wurden festgestellt und entsprechend geahndet. Bei E-Scootern waren zweimal Personen zu zweit auf einem E-Scooter unterwegs, in fünf Fällen wurden Radwege entgegen der Fahrtrichtung benutzt, siebenmal waren Fahrer mit nicht versicherten E-Scootern unterwegs.

„Die Beamten mussten bei drei Fahrern Anzeigen wegen Urkundenfälschungen durch gefälschte Versicherungskennzeichen erstatten“, berichtet Bohmbach. Es wurden drei E-Scooter sichergestellt. Bei einem Motorrad war durch „Manipulationen an der Auspuffanlage“ die Betriebserlaubnis erloschen.

Ein Radfahrer benutzte während der Fahrt sein Handy. Dazu kamen noch mehrere andere verkehrsrechtliche Ordnungswidrigkeiten wie beispielsweise das Überschreiten der Hauptuntersuchung.

„Die Verkehrskontrollen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer werden auch außerhalb von derartigen Aktionen weiter fortgesetzt, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und dadurch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten oder sogar Getöteten zu verringern“, sagt Bohmbach. (tom/pm)

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