E-Scooter-Fahrer kollidiert nach Verfolgungsjagd mit Polizeiauto – verletzt
Die Rotenburger Polizei hat einen E-Scooter-Fahrer bei der Fahrt am Handy ertappt. Der Mann flüchtete. (Symbolbild) Foto: Jörg Carstensen/dpa
Nach einer filmreifen Flucht vor einer Kontrolle ist ein 18-Jähriger mit seinem E-Scooter in einen Rotenburger Streifenwagen gekracht. In Bremervörde täuschte ein Fahranfänger die Polizei.
Landkreis Rotenburg. Einen E-Scooter-Fahrer wollte die Rotenburger Polizei am Mittwochvormittag gegen 11.50 Uhr in der Goethestraße kontrollieren. Der 18-Jährige hatte während der Fahrt sein Mobiltelefon benutzt.
Der junge Mann hielt jedoch nicht an, sondern flüchtete in Richtung Innenstadt. „Auf seiner Flucht fuhr er unter anderem über den Parkplatz eines Supermarktes und missachtete an der Kreuzung Aalter Allee/Glockengießerstraße das Rotlicht“, berichtet der Rotenburger Polizeisprecher, Marvin Teschke. Dabei stürzte der 18-Jährige, setzte seine Fahrt anschließend aber fort.
In der Humboldtstraße wollte der E-Scooter-Fahrer wenden und krachte dabei gegen einen Streifenwagen. „Der 18-Jährige stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu“, so Teschke. Am Auto sei ein leichter Sachschaden in noch nicht geklärter Höhe entstanden.
Nun konnten die Beamten den Mann endlich kontrollieren und stellten fest, dass der E-Scooter nicht pflichtversichert war. Zudem hatte der 18-Jährige versucht, das ungültige Kennzeichen zu übermalen, um eine bestehende Versicherung vorzutäuschen. Die Polizei stellte den E-Scooter sicher und leitete Ermittlungen ein.
Polizeikontrolle in Bremervörde: Täuschung fliegt auf
In der Nacht auf Donnerstag kontrollierte die Polizei einen 22-jährigen Fahrer eines VW Golf in der Straße Handelshof in Bremervörde. Der Mann konnte weder einen Führerschein noch ein Ausweisdokument vorlegen und gab seine Personalien mündlich an.
„Im Nachgang stellten die Beamten fest, dass der 22-Jährige falsche Angaben gemacht hatte und die Personalien eines Bekannten nutzte“, sagt der Polizeisprecher. Hintergrund war offenbar ein Fahrverbot des 22-Jährigen.
Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen Fahrens trotz Fahrverbots sowie ein Bußgeldverfahren wegen vorsätzlicher Falschangaben zu seinen Personalien eingeleitet. Doch damit nicht genug: „Da er nach der Kontrolle erneut ein Fahrzeug führte, wurde ein weiteres Strafverfahren eingeleitet“, meldet Teschke.
Unfall stellt Cuxhavener Polizei vor ein Rätsel
Wie die Polizei Cuxhaven mitteilt, ist es am Mittwochnachmittag nach 13 Uhr zu einem Unfall in Cuxhaven gekommen. Ein 26-jähriger Cuxhavener fuhr mit seinem Wagen auf der Franz-Rotter-Allee. Ein 60-jähriger Cuxhavener wollte mit seinem Auto rückwärts aus einer Hofeinfahrt auf die Straße fahren. Die Fahrzeuge kollidierten.
Bei der Aufnahme des Unfalls stellten die beiden Fahrer die Polizei vor ein Rätsel: Während der 26-Jährige angab, der andere Autofahrer sei ohne zu schauen rückwärts gefahren, sagte der 60-Jährige, er habe das Auto des 26-Jährigen sehr wohl gesehen. Jedoch sei dieser erst an der Hofeinfahrt vorbeigefahren und dann plötzlich wieder rückwärts gefahren.
„Da die aufnehmenden Beamten die unterschiedlichen Aussagen an der Unfallstelle nicht aufklären konnten, wurde der Verkehrsunfall als rechtlich unklar eingestuft und gegen beide Autofahrer ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet“, meldet der Cuxhavener Polizeisprecher, Carsten Bode. Er schätzt den Schaden auf 5500 Euro. (fe/pm)
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