Fußgänger stirbt bei Unfall - 16-Jähriger flieht in Mercedes vor Polizei
Die Beamten der Polizei Seevetal brachen die wilde Verfolgungsjagd aus Sicherheitsgründen ab. Foto: Frank Rumpenhorst
Im Landkreis Harburg ist ein 76-Jähriger nach einem Unfall verstorben. Ein 16-Jähriger lieferte sich in Seevetal eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit der Polizei. Der Blaulicht-Report.
Landkreis Harburg. Beamten der Polizei Seevetal ist am Dienstagabend ein Fahrzeug im Appenstedter Weg aufgefallen. Das Fahrzeug wurde nach Angaben der Polizeiinspektion Harburg von einer augenscheinlich sehr jungen Person geführt. Als die Polizei den Mercedes kontrollieren wollte, habe der Fahrer die Flucht angetreten.
Dabei sei er rücksichtslos und ohne Beleuchtung über rote Ampeln gefahren. In einer engen Wohnstraße seien zudem drei Fahrzeuge beschädigt worden. „Der Fahrer gab trotzdem weiter Gas“, berichtet der Sprecher der Polizeiinspektion Harburg, Torsten Adam. Um die Gefahr für Unbeteiligte zu minimieren, hätten die Beamten die Verfolgungsfahrt abgebrochen.
16-Jähriger zeigt sich geständig - Fußgänger stirbt bei Unfall in Obermarschacht
Weitere Ermittlungen hätten zu einem geständigen 16-Jährigen aus Buchholz geführt. Dieser habe das Fahrzeug eines Familienangehörigen benutzt, ohne dass dieser es wusste. Gegen den Jugendlichen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
Blaulicht
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Am Dienstag sei es zudem in der Elbuferstraße in Obermarschacht zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Wie die Polizeiinspektion Harburg mitteilt, habe ein 76-jähriger Mann die Elbuferstraße in Höhe einer Arztpraxis betreten. Dabei habe er nicht auf den Verkehr geachtet.
Eine 40-Jährige habe zu diesem Zeitpunkt die Straße befahren und nicht mehr rechtzeitig bremsen können. Sie habe den Mann mit ihrem Dacia erfasst. Dieser sei nach Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden, wo er kurze Zeit später seinen Verletzungen erlegen sei. Die Elbuferstraße sei für die Zeit der Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt gewesen.
Mann fährt betrunken gegen geparktes Auto - 60.000 Euro Schaden
Ein 27-Jähriger befuhr am Dienstagabend in Buchholz gegen 22 Uhr den Lohbergenweg. Er habe mutmaßlich einen am Fahrbahnrand geparkten Mercedes übersehen und sei ungebremst gegen das Auto geprallt.
Dieser und auch der Renault des Fahrers seien erheblich beschädigt worden. Die Polizei Harburg schätzt den Schaden auf etwa 60.000 Euro. Den Beamten sei beim 27-Jährigen eine Alkoholfahne aufgefallen.
Ein Test habe dann einen Wert von knapp über 1 Promille ergeben. Dem Buchholzer sei eine Blutprobe entnommen worden, auch der Führerschein sei ihm abgenommen worden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Blitzerfoto wird 20-jährigem Cuxhavener zum Verhängnis
Wie die Cuxhavener Polizei berichtet, sei zum wiederholten Mal ein 20-jähriger Cuxhavener mit einem Auto bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung erwischt und geblitzt worden. Dies allein sei noch keine Meldung wert, aber der junge Mann habe keinen Führerschein, wie die Polizeiinspektion Cuxhaven mitteilt.
Das Blitzerfoto habe ihn somit eindeutig des Fahrens ohne Fahrerlaubnis überführt. Gegen den 20-jährigen, der noch nie einen Führerschein besessen habe, wurden in den vergangenen 18 Monaten bereits mehrere Verfahren wegen des gleichen Vergehens eingeleitet.
Unfall auf A1 - Fahrer schläft am Steuer ein
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist es gegen 2.23 Uhr auf der A1 bei Tiste zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Kleintransporter und einem Sattelzug gekommen.

Der Fahrer des Transporters war mutmaßlich am Steuer eingeschlafen. Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Nach derzeitigem Stand sei der 47-jährige Fahrer eines Transporters am Steuer eingeschlafen und habe dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, berichtet der Rotenburger Polizeisprecher Marvin Teschke.
Er sei von der Mittelspur nach rechts geraten und mit dem Auflieger eines 42-jährigen Fahrers kollidiert. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf circa 25.000 Euro. Gegen den 47-Jährigen werde wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.
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