Audi-Fahrer rast mit 63 km/h durch 30er-Zone in Stade
Messbeamte des Landkreises Stade haben am Donnerstag Am Hohenwedel in Stade rund 500 Fahrzeuge kontrolliert (Archivbild). Foto: Hansestadt Stade
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle Am Hohenwedel sind Messbeamten des Landkreises Stade drei Autofahrer ins Netz gegangen, die deutlich zu schnell unterwegs waren.
Stade. Am Hohenwedel in Stade gilt ein Tempolimit von 30 km/h. Drei Autofahrer kümmerte das am Donnerstag (19. Februar) offenbar nicht. Wie der Landkreis Stade am Freitag mitteilt, waren zwei Frauen und ein Mann „mit deutlich unangepasster Geschwindigkeit unterwegs“. Spitzenreiter: ein Audi-Fahrer mit Tempo 63.
Diese Strafe erwartet die Temposünder
Das hat Konsequenzen für die Verkehrssünder. „Dem Audi-Fahrer mit bulgarischem Kennzeichen drohen voraussichtlich ein Bußgeld von mehreren Hundert Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat“, sagt Landkreis-Sprecherin Nina Dede.
Mit diesen Konsequenzen muss auch eine Ford-Fahrerin mit Stader Kennzeichen rechnen. Die Frau sei mit 62 Stundenkilometern ebenfalls doppelt so schnell gefahren wie erlaubt.
Mit 59 statt 30 km/h war eine VW-Fahrerin, ebenfalls mit Stader Kennzeichen, Am Hohenwedel in Richtung Bremervörder Straße unterwegs.
Landkreis und Polizei setzen Kontrollen fort
Die Messbeamten kontrollierten laut Mitteilung insgesamt 478 Fahrzeuge. Dabei registrierten sie insgesamt 78 Verstöße. Mehr als 15 Prozent hielten sich also nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung.
Geschwindigkeitsüberwachung
T Blitzer-Bilanz 2025: Raser bescheren dem Kreis Stade Einnahmen in Millionenhöhe
Der Landkreis kündigt an, die Geschwindigkeitsüberwachungen fortzusetzen. „Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und somit die Unfallzahlen mit Verletzten oder getöteten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zu senken“, so Dede. (pm/vdb)
Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.