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Stader Staatsanwaltschaft reicht’s: Messermann nach Unfall in Haft

Ein 29-Jähriger sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Ein 29-Jähriger sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Foto: Pförtner/dpa

Der 29-Jährige ist in der Region zuletzt immer wieder aufgefallen. Nun landete er mit einem gestohlenen Auto in einem Graben. Die Polizeimeldungen in der Übersicht.

Von Redaktion Montag, 01.06.2026, 15:15 Uhr

Nachbarkreise. Ein Vorfall in Otterndorf hat am Sonnabend einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei Cuxhaven mitteilt, führte die Spur der Beamten am Ende zu einem 29-jährigen Tatverdächtigen und einem verunfallten Auto in einem Graben.

Nach Angaben der Polizei ist es am Sonnabend gegen 12 Uhr zu einem Autodiebstahl auf einem Firmengelände an der Straße Am Mühlenberg in Otterndorf gekommen. Ein 29-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz soll ein Auto entwendet und dabei weitere Fahrzeuge auf dem Gelände beschädigt haben. Anschließend sei der Tatverdächtige zunächst geflüchtet.

Im Bereich der Müggendorfer Straße habe der Mann später versucht, ein Fahrrad zu stehlen. Dort konnte er laut Polizei gestellt werden. Mit dem zuvor entwendeten Auto war der 29-Jährige zwischenzeitlich verunfallt.

Untersuchungshaft nach Autodiebstahl angeordnet

Der gestohlene Wagen wurde den Angaben der Polizei zufolge mit Hilfe einer Drohne entdeckt. Das Fahrzeug lag verunfallt in einem Graben an einem Feldweg im Bereich des Philosophenwegs in Otterndorf.

Bei dem Tatverdächtigen fanden die Einsatzkräfte laut Polizei außerdem ein sogenanntes Butterflymesser.

Aufgrund der Gesamtumstände sowie erheblicher polizeilicher Vorerkenntnisse beantragte die Staatsanwaltschaft Stade nach Polizeiangaben einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann. Dieser wurde am Sonntag durch das Amtsgericht Otterndorf erlassen. Der 29-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Mann wirft Schottersteine und bedroht Zugpersonal

Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Bremen ist es am Freitag in einem Regionalexpress auf der Strecke nach Bremerhaven zu einem gewalttätigen Vorfall gegen einen Zugbegleiter und einen Lokführer gekommen. Wie die Bundespolizei mitteilt, soll ein 54-jähriger Mann während der Fahrt geraucht und Alkohol konsumiert haben. Zudem habe er bei einer Fahrausweiskontrolle keinen gültigen Fahrschein vorzeigen können. Im Verlauf der Kontrolle soll der Mann den Zugbegleiter unvermittelt beleidigt und bedroht haben.

Dabei habe er laut Bundespolizei angedeutet, den Bahnmitarbeiter mit einem Feuerlöscher schlagen zu wollen.

Den weiteren Ermittlungen zufolge zog der Mann anschließend die Notbremse, so dass der Regionalexpress bei Lunestedt auf freier Strecke zum Stehen kam. Nachdem der Zugbegleiter den 54-Jährigen aufgefordert hatte, wieder in den Zug einzusteigen, soll dieser Schottersteine aus dem Gleisbett auf den Bahnmitarbeiter geworfen haben.

Als der Lokführer seinem Kollegen zu Hilfe eilte, habe der Mann nach Angaben der Bundespolizei auch diesen beleidigt und bedroht. Anschließend sei der Tatverdächtige zunächst geflüchtet, später jedoch von Einsatzkräften festgenommen worden.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

21.000 gestohlene Handtücher sichergestellt

Die Hamburger Polizei hat 21.000 gestohlene Gastronomie-Handtücher sichergestellt. In einer Lagerhalle im Stadtteil Moorburg wurde das mutmaßliche Diebesgut im Wert von knapp 170.000 Euro gefunden, wie die Polizei mitteilte.

Die Handtücher waren auf sechs Paletten sowie in 44 Umzugskartons verpackt.

Die Handtücher waren auf sechs Paletten sowie in 44 Umzugskartons verpackt. Foto: Polizei Hamburg

Im November 2025 hatte den Angaben zufolge ein 57 Jahre alter Geschäftsführer eines Restpostenhandels Anzeige erstattet, nachdem aus seinem Lager Tausende Handtücher entwendet worden waren. Beamte durchsuchten die Halle in Moorburg am vergangenen Freitag und wurden fündig. Die Handtücher waren auf sechs Paletten sowie in 44 Umzugskartons verpackt.

Neben einer 49-Jährigen trafen die Polizisten auch auf einen 68-Jährigen, der der Frau mutmaßlich behilflich war. Die Ermittlungen gegen die beiden wegen des Verdachts der Hehlerei dauern an.

Radfahrerin angefahren

In der Ortschaft Meckelstedt in Geestland (Kreis Cuxhaven) ist am Sonntag eine Fahrradfahrerin angefahren worden. In einer leichten Kurve touchierte ein 57-jähriger Autofahrer die entgegenkommende 45-Jährige auf dem Rad. Die Frau stürzte und zog sich Schürfwunden zu. Sie wurde in ein Krankenhaus zur weiteren Versorgung gebracht.

Der Autofahrer war nicht nüchtern: Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,7 Promille. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet und der Führerschein des Geestländers sichergestellt.

Anhänger verursacht Unfall auf A27

Am Sonnabendvormittag verunfallte ein Pkw-Anhängergespann auf der A27 zwischen den Anschlussstellen Debstedt und Bremerhaven-Überseehäfen in Richtung Walsrode. Ein 72 Jahre alter Bremerhavener befuhr die Autobahn in südliche Richtung als sich der Anhänger laut Polizei „plötzlich aufschaukelte und quer stellte“.

Das Gespann prallte in der Folge gegen die Seitenschutzplanke. Eine größere Menge des geladenen Kieses verteilte sich auf der Autobahn.

Eine Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes kümmerte sich als Zeugin des Unfalls und Ersthelferin um die Insassen des verunfallten Gespanns. Währenddessen fuhr ein weiterer Pkw in den abgestellten Dienstwagen der DRK-Mitarbeiterin.

Die glückliche Bilanz: Es ist niemand verletzt worden. Für die Unfallaufnahme und die Reinigung der Fahrbahn musste die A27 halbseitig gesperrt werden.

Um 2.25 Uhr auf A1-Seitenstreifen gewartet

Am frühen Montagmorgen bemerkten Beamte der Autobahnpolizei Maschen gegen 2.25 Uhr einen Pkw mit Warnblinklicht auf dem Standstreifen der A1 in Richtung Hamburg. Der 51 Jahre alte Fahrer hatte angegeben, eine Panne zu haben und auf den Abschleppdienst zu warten.

Doch die Beamten stellten Alkoholgeruch fest. Ein Test brachte Gewissheit, der Mann pustete 1,4 Promille. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher.

15-Jähriger am Steuer

Zu später Stunde am Sonntagabend stoppte die Polizei in Hittfeld (Kreis Harburg) eine private Fahrstunde auf einem öffentlichen Parkplatz. Ein 15-Jähriger war mit seinem Vater als Beifahrer und „Fahrlehrer“ unterwegs. Das ist jedoch verboten. Ein Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden, so die Polizei.

Stromkabel an Nordseeküste gestohlen

Erneut kam es zu einem Diebstahl von Stromkabeln im Bereich der Wurster Nordseeküste (Kreis Cuxhaven). Am Sonntag war die Polizei über den Diebstahl von einer Baustelle in Midlum informiert worden. Die Täter betraten einen Rohbau, wo sie die 200 Meter Stromkabel entwendeten. (st)

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