Blaulicht

Stader Altstadt: Bewaffnete Männer überfallen Kneipe und bedrohen Gäste

In der Stader Altstadt war eine Kneipe Ziel von Kriminellen. (Symbolbild)

In der Stader Altstadt war eine Kneipe Ziel von Kriminellen. (Symbolbild) Foto: Stade Marketing

In Stades historischer Altstadt sind Kriminelle unterwegs. In der Salzstraße war eine Gaststätte das Ziel. Und Einbrecher hatten keinen Sinn für „alte Schätzchen“.

Von Redaktion 02.06.2026, 01:00 Uhr

Stade. Am Sonnabend gegen 4.47 Uhr wurde die Polizei zu einer Kneipe in die Salzstraße in Stade gerufen. Zwei maskierte und bewaffnete Männer hatten die Gaststätte betreten, dort anwesende Gäste sowie Mitarbeiter bedroht und schließlich Bargeld aus der Kasse entwendet, wie die Polizei berichtet.

Welche Waffe die Räuber vorhielten, darüber wollte Polizeisprecher Matthias Bekermann keine Auskunft geben.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

Das sind die Täterbeschreibungen

Die erste Person...

  • ist männlich,
  • hat auffällig dunkle Augen,
  • war komplett dunkel (schwarz oder dunkelblau) gekleidet
  • und hatte eine schwarze Maskierung.

Die zweite Person...

  • ist ebenfalls männlich,
  • trug eine schwarze Jacke,
  • trug eine Kapuze beziehungsweise eine Basecap und eine schwarze Hose
  • und hatte eine weiße Maskierung.

Nach der Tat flüchteten die Männer zu Fuß in Richtung Fischmarkt. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein. Im Zuge dessen erhielten die Beamten unter anderem Hinweise auf eine verdächtige Person, die beim Erblicken eines Streifenwagens am Bahnhof die Flucht ergriff.

Wer Hinweise zu der Tat oder den Tätern am frühen Sonnabendmorgen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Stade unter 04141/1020 zu melden.

Einbrecher ignorieren Antiquitäten

Und noch ein Fall aus Stade: Hätten sie sich umgeschaut, wäre ihre Beute wohl größer ausgefallen. So ist zu vermuten, nachdem am vergangenen Wochenende in ein Antiquitätengeschäft in der Stader Innenstadt eingebrochen wurde. Wie die Polizei mitteilt, hebelten der oder die Täter im Zeitraum zwischen Sonnabend, 13 Uhr, und Sonntag, 11 Uhr, die Ladentür des Geschäfts in der Kleinen Schmiedestraße auf.

„Zwar ist der Verkaufsraum durchsucht worden“, sagt Matthias Bekermann. Doch: „Dabei waren die Täter offenbar nicht an Antiquitäten interessiert“, so der Stader Polizeisprecher weiter. Die Täter hätten es ausschließlich auf Bargeld abgesehen.

Über die Höhe des Schadens teilte der Polizeisprecher nichts mit. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, meldet Hinweise der Polizei in Stade unter der Telefonnummer 04141/1020. (pm/tip/ham)

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H
Heiko Kania
02.06.202614:08 Uhr

@JM: Diese Gegenstände dürfen Sie ohne Waffenschein bei sich tragen: 1.Pfefferspray - Ist in Deutschland ausschließlich zur Tierabwehr erlaubt. Es muss ein Prüfzeichen aufweisen. 2. Sicherheitsregenschirme - Spezielle, sehr stabile Regenschirme (z.B. von Unbreakable), die zur Abwehr dienen. Insofern, Herr Mextorf, was genau könnten Sie gesetzeskonform mit "bewaffnet" meinen?

W
Wildt Susanne antwortete am
02.06.202614:58 Uhr

Ich hatte den Beitrag von J.M gemeldet, scheint aber keinerlei Veranlassung zu sein vom Tageblatt zu reagieren.
Ich persönlich verstehe den Beitrag als "Aufruf" zur Gewalt, aber vermutlich gibt es da feine Abstimmungen in der Formulierung, die dem Tageblatt keinen Anlass zum regieren gibt.
Verstehen kann ich das nicht.

J
Janine Vonderbank
02.06.202613:02 Uhr

@Lukas Wiener: „Such dir Hilfe Junge ..“ entspricht tatsächlich nicht dem höflichen und respektvollen Diskurs, auf den wir im Kommentarbereich auf TAGEBLATT.de Wert legen. Kritik ist willkommen, solange sie konstruktiv zur Sache und nicht abfällig gegenüber Mitkommentatoren geäußert wird. TAGEBLATT online

J
Jochen Mextorf
01.06.202619:24 Uhr

Germany >> Failed State. Wild-West. Nicht mehr unbewaffnet das Haus verlassen.

L
Lukas Wiener antwortete am
02.06.202609:28 Uhr

Kommentar von der Redaktion gelöscht - letzte Warnung, Herr Wiener: Bitte verzichten Sie auf Herabsetzungen. Sie haben bereits mehrfach gegen unsere Nutzungsregeln verstoßen. Beim nächsten Mal werden wir Sie sperren. TAGEBLATT online

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