Einst Rhein-Neckar-Löwen, jetzt Buxtehude: Schneider verstärkt den BSV
Annika Schneider arbeitete bereits für die Rhein-Neckar Löwen. Foto: BSV (nomo)
Der BSV-Handball will sich professioneller aufstellen und präsentiert jetzt eine „top ausgebildete junge Frau“ für die Geschäftsstelle. Was erhofft sich der Verein?
Buxtehude. Annika Schneider wird die Handball-Marketing, die den Spielbetrieb des Buxtehuder SV in der Frauen-Bundesliga organisiert, zum 1. April im Bereich Vermarktung und Partnermanagement verstärken. Das teilte der BSV am Donnerstag mit.
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Damit wolle sich der Verein weiter professionalisieren und die „nachhaltige Entwicklung des Frauenhandballs konsequent“ vorantreiben. „Mit Annika gewinnen wir eine top ausgebildete junge Frau für unser Team, die für den Frauenhandball und die Weiterentwicklung brennt“, sagt Geschäftsführer Timm Hubert.
Vom Männer- in den Frauenhandball
Nach ihrem Bachelorstudium (Sportmanagement) arbeitete die heute 27-Jährige mehrere Jahre im professionellen Männerhandball. Beim HSV Hamburg und den Rhein-Neckar Löwen war sie im Bereich Sponsoring tätig.
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2024 kehrte Schneider nach Hamburg zurück, um Sportmanagement mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit zu studieren. Parallel dazu sammelte sie erste Einblicke in den Frauenhandball: Als Werkstudentin unterstützte sie sowohl die Hamburg Handball-Deerns als auch die Handball-Luchse in Buchholz und habe dabei die „besonderen strukturellen, wirtschaftlichen und kommunikativen Anforderungen des Frauenhandballs“ aus nächster Nähe kennengelernt, heißt es in der Mitteilung des BSV.
BSV erhofft sich neue Sponsoring-Ideen
Bei Schneider entstand daraufhin der Wunsch, langfristig im Frauenhandball zu bleiben und die positive Entwicklung dieser Sportart aktiv mitzugestalten. „Diese Einstellung hat uns imponiert und Annika passt zu unserer Strategie“, sagt Hubert.
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Künftig soll sie vor allem die Vermarktungsstrukturen weiterentwickeln. Der BSV erhofft sich davon zusätzliche Sponsoring-Ideen in der neuen Halle Nord, die Weiterentwicklung digitaler Werbeflächen und den strategischen Ausbau sowie die Betreuung bestehender Partnerschaften.
Außerdem soll Schneider in weitere Bereiche eingebunden werden, um den Verein „ganzheitlich“ zu unterstützen.
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