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Hafenkonzern HHLA rutscht in die roten Zahlen

Der Hafenlogistiker HHLA hat im ersten Halbjahr 2,9 Millionen Standardcontainer umgeschlagen. (Archiv)

Der Hafenlogistiker HHLA hat im ersten Halbjahr 2,9 Millionen Standardcontainer umgeschlagen. (Archiv) Foto: Christian Charisius/dpa

Wintereinbruch, Baustellen im Schienennetz und geopolitische Krisen: Das erste halbe Jahr lief bei dem Hamburger Hafenlogistiker schlechter als erwartet. Der Konzern passt die Prognose an.

Von dpa 13.08.2026, 13:50 Uhr
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Hamburg. Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA hat im ersten Halbjahr weniger Container als im Vorjahreszeitraum umgeschlagen und ist unter dem Strich in die roten Zahlen gerutscht. Das geht aus dem Halbjahresfinanzbericht hervor. Der Containerumschlag an den Terminals der Hamburger Hafen und Logistik AG ist um 6,7 Prozent auf rund 2,9 Millionen Standardcontainer gesunken. Nach Steuern und der Beteiligung anderer Gesellschafter machte die HHLA 4,2 Millionen Euro Verlust. 

Belastet wurde das Ergebnis durch den starken Wintereinbruch zu Jahresbeginn, einen laufenden Umbau zur Automatisierung der Hamburger Containerterminals sowie umfangreiche Infrastrukturarbeiten im Schienennetz. Hinzu kamen geopolitische Spannungen und Veränderungen internationaler Warenströme. 

Höhere Personal- und Energiekosten

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sank um rund ein Drittel auf 51,3 Millionen Euro, was das Unternehmen unter anderem mit höheren Personal- und Energiekosten begründete. Der Konzernumsatz stieg hingegen um drei Prozent auf 910,9 Millionen Euro, auch dank höherer Lagergelderlöse, die die HHLA für die Lagerung von Waren erhält. 

Trotz der Gewinneinbußen will die HHLA weiter investieren. „Die Modernisierung unserer Hamburger Containerterminals ist eine entscheidende Investition in die Zukunftsfähigkeit der HHLA“, sagte der HHLA-Vorstandsvorsitzende, Jeroen Eijsink. „Gerade in einem herausfordernden Marktumfeld ist es von zentraler Bedeutung, unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken.“ 

Angesichts der Belastungen hat die HHLA ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 nach unten angepasst. Statt 175 bis 195 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern erwartet die HHLA nun 150 bis 170 Millionen Euro.

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