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Siegerentwurf gekürt: So soll die neue Köhlbrandbrücke aussehen

Die Köhlbrandquerung soll wie die alte Brücke eine Schrägseilkonstruktion sein.

Die Köhlbrandquerung soll wie die alte Brücke eine Schrägseilkonstruktion sein. Foto: Georg Wendt/dpa

Die neue Köhlbrandbrücke soll ganz ähnlich wie die alte aussehen, nur deutlich höher und länger sein.

Von dpa Mittwoch, 10.06.2026, 13:45 Uhr

Hamburg. Der Entwurf für den Neubau der Hamburger Köhlbrandbrücke steht fest. „Die neue Brücke ist eine Hommage an die alte Brücke“, sagte Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD) bei der Vorstellung des Siegerentwurfs aus einem Wettbewerb. Er werde die Planungsgrundlage sein und habe bereits den Vergabezuschlag bekommen.

Die neue Querung über den Elbarm Köhlbrand soll wieder eine Schrägseilbrücke werden, allerdings rund 20 Meter höher als die bestehende aus den 1970er Jahren. Wegen der größeren Höhe werden die Rampen auf der Ost- und Westseite 500 Meter länger, das Gesamtbauwerk wird nach Angaben von Oberbaudirektor Franz-Josef Höing fünf Kilometer lang.

Die Querung soll wieder eine Schrägseilbrücke werden.

Die Querung soll wieder eine Schrägseilbrücke werden. Foto: Georg Wendt/dpa

Neue Hamburger „Ikone“

Der Entwurf wurde von einer Arbeitsgemeinschaft aus den Architektur- und Ingenieurbüros sbp, Grassl und WTM Engineers in Kooperation mit gmp und PPL erarbeitet. Projektleiterin Maren Wolff bezeichnete die bestehende Köhlbrandbrücke als eine Ikone und fügte hinzu: „Eine neue Hamburger Ikone wird die neue Brücke wieder sein.“

Inbetriebnahme Ende der 2030er Jahre

Nach Angaben von Leonhard soll bis 2030 der Planfeststellungsbeschluss beantragt werden. Für Ende der 30er Jahre sei die Freigabe für den Autoverkehr geplant. Das Bauwerk soll zwei Jahre schneller als ursprünglich vorgesehen fertiggestellt werden. Die Wirtschaftssenatorin hofft, dass der Bau noch schneller realisiert werden kann.

Bis 2030 soll der Planfeststellungsbeschluss beantragt werden.

Bis 2030 soll der Planfeststellungsbeschluss beantragt werden. Foto: Georg Wendt/dpa

5,3 Millarden Euro Kosten

Leonhard zeigte sich auch zuversichtlich, dass die Brücke nicht teurer als 5,3 Milliarden Euro wird. „Wir werden im Kostenrahmen bleiben können“, versicherte die Senatorin.

Im Juni 2024 hatte die Hamburgische Bürgerschaft einem Neubau der Brücke zugestimmt. Der Entwurf für den Neubau ist zurzeit in der Rathausdiele zu sehen.

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