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Tötung in Manhattan

Versicherungschef getötet - vor Gericht Erfolg für Luigi M.

Der Terrorvorwurf gegen Luigi M. wurde fallengelassen.

Der Terrorvorwurf gegen Luigi M. wurde fallengelassen. Foto: Seth Wenig/AP/dpa

Der Chef eines US-Krankenversicherers wird im Dezember in Manhattan erschossen. Der mutmaßliche Täter steht vor Gericht - und kann dort nun einen Teilerfolg verbuchen.

Von dpa Dienstag, 16.09.2025, 18:05 Uhr

New York. Nach den tödlichen Schüssen auf einen Versicherungschef mitten in Manhattan hat ein Gericht in New York einen Anklagepunkt in Zusammenhang mit Terrorismus gegen den mutmaßlichen Täter Luigi M. fallengelassen. Auch der Anklagepunkt des vorsätzlichen Mordes werde nicht weiter verfolgt, teilte das Gericht in New York mit. Die Beweislage dafür sei „rechtlich nicht ausreichend“, begründete Richter Gregory Carro seine Entscheidung. An einem weiteren, weniger schwerwiegenden Anklagepunkt wegen Mordes werde aber festgehalten. 

Der 27-Jährige ist zudem auch auf Bundesebene angeklagt - unter anderem wegen Mord, Stalking und Vergehen in Zusammenhang mit Waffen. US-Justizministerin Pam Bondi hatte die Todesstrafe für Luigi M. gefordert, dessen Verteidigung hatte die Einmischung als „unverfroren politisch“ kritisiert. Luigi M. hatte zuvor in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert. 

Tat machte weltweit Schlagzeilen

Der 27-Jährige soll im Dezember den Chef des milliardenschweren US-Krankenversicherers United Healthcare, Brian Thompson, gezielt auf einer Straße im New Yorker Stadtteil Manhattan erschossen haben. Thompson war am 4. Dezember nahe dem Times Square aus nächster Nähe niedergeschossen worden und in einem Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben. 

Die von Überwachungskameras gefilmte Tat sowie die öffentliche Fahndung machten weltweit Schlagzeilen. Der Schütze floh zunächst auf einem Fahrrad und verschwand dann. Fünf Tage später wurde Luigi M. in einem Fast-Food-Lokal in der Stadt Altoona im US-Bundesstaat Pennsylvania als Tatverdächtiger verhaftet. 

Nach der Tat hatte es in den USA ungewöhnlich viel Sympathiebekundungen für den mutmaßlichen Schützen gegeben. Millionen US-Amerikaner verzweifeln an dem teuren Gesundheitssystem ihres Landes.

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