Was bislang geschah: Alles zum Sechsfachmord von Stade
Am 29. Juni dieses Jahres erschoss ein Mann sechs Menschen in einer Mutter-Kind-Einrichtung in der Stader Dankersstraße. Foto: Kai Moorschlatt/dpa
Die Bluttat von Stade mit sechs Toten bewegte Menschen in ganz Europa. Von den Morden Ende Juni bis zur Verhaftung des Waffenverkäufers - eine Chronik.
29. Juni: Sechs Tote in der Dankersstraße – Stader Polizeisprecher gibt weiteres Update
Drama in der Dankersstraße: Der Stader Polizeisprecher äußert sich erneut im Video und sucht Zeugen. Was bisher bekannt ist.
30. Juni: Sechs Tote nach blutiger Gewalttat in Mutter-Kind-Heim in Stade
Am Montagmittag fielen in und vor einer Mutter-Kind-Einrichtung in der Dankersstraße im Kopenkamp Schüsse. Sechs Menschen starben. Innenministerin Behrens äußert sich zum Motiv der Tat.
30. Juni: Pressekonferenz mit Innenministerin: Hintergründe zur Bluttat in Stade
Sieben Stunden nach der Gewalttat mit sechs Toten in einer Mutter-Kind-Einrichtung bittet Innenministerin Daniela Behrens (SPD) zur Pressekonferenz im Stader Kreishaus. Es gibt neue Erkenntnisse.
30. Juni: „Das nimmt mich richtig mit“: Nachbarn im Kopenkamp sind schockiert
In einer Mutter-Kind-Wohngruppe im beschaulichen Stader Stadtteil Kopenkamp erschoss ein Vater am Montag sechs Menschen. Die Anwohner sind tief betroffen.
30. Juni: Stade steht nach tödlichen Schüssen international in den Schlagzeilen
Die tragische Nachricht verbreitete sich in Windeseile: Schüsse in Stade, mehrere Tote, ein Verdächtiger festgenommen. Selbst in England und Italien berichteten die Medien.

Polizeisprecher Matthias Bekermann im Interview für die Kamerateams, unter anderem von Welt TV. Foto: Vasel
30. Juni: Täter und Motive: Was wir über die Hintergründe des schrecklichen Falls wissen
Nach der grausamen Bluttat in der Dankersstraße mit sechs Toten kursieren viele Gerüchte über Täter, Motive und Hintergründe. Hier steht, was zum aktuellen Zeitpunkt als gesichert gelten kann.
30. Juni: Ein Täter, sechs Tote: Das sagen die Stader zur grausamen Tat
Auf den ersten Blick ist es in der Stader City ein Sommertag wie jeder andere. Doch es ist Tag 1, nachdem sechs Menschen in der Dankersstraße gewaltsam starben. Wie gehen die Stader damit um?
1. Juli: Tödliche Schüsse in Stade: Das ist die Vorgeschichte der Bluttat
Die Tat des Mannes, der in Stade am Montag sechs Menschen getötet hat, bleibt unbegreiflich. Es werden aber immer mehr Hintergründe klar - in Stade und in der Region Hannover.
1. Juli: Stade nach der Bluttat in Trauer: Ein Abend als „Zeichen der Hoffnung“
Eine Stadt unter Schock: Nach dem erschütternden Tod von sechs Menschen fehlen die Worte für das Unfassbare. In ihrer Trauer finden die Stader in der Wilhadi-Kirche zusammen.
1. Juli: Trauer nach Bluttat in Stade: „Ein Schutzort wurde zum Tatort“
Blumen, Tränen, Sprachlosigkeit: Nach den tödlichen Schüssen in Stade trauern auch Angehörige und Kollegen in Hannover. Wie die Tat das Vertrauen in Schutzorte erschüttert.
1. Juli: Nach den tödlichen Schüssen in Stade: Stille Nacht statt Lange Nacht
Statt der Langen Nacht in Stade wird es am Freitag einen Abend der Begegnung geben. Private organisieren für Samstag einen Trauermarsch. Das Bützflether Freibad ändert sein Programm.
1. Juli: „Hätte jeden treffen können“ – Was sich nach den Stader Toten ändern soll
Die Gewalttat rückt einen sensiblen Bereich in den Fokus. Müssen Mutter-Kind-Häuser oder Jugendämter sicherer werden? Dazu gibt es klare Forderungen, aber auch ein schwieriges Dilemma.
T „Hätte jeden treffen können“ – Was sich nach den Stader Toten ändern soll
1. Juli: Blutbad in Stade: Corinna Lange „schockiert über den Hass im Netz“
Der Kanzler ist „erschüttert bis ins Mark“, die Innenministerin glaubt, dass „diese schreckliche Tat Stade lange beschäftigen wird“ – und andere wiederum schwurbeln.
2. Juli: Gewalttat in Stade: Welle der Hilfsbereitschaft nach Spendenaufruf
Ein Spendenaufruf bewegt nach den Schüssen in Stade die Menschen. Nach nur einem Tag kommen 400.000 Euro für zwei Kinder zusammen, die kurz nach ihrem Vater nun die Mama verloren haben.

Zwei Kinder haben laut Spendenaufruf durch die Gewalttat in Stade nun auch die Mutter verloren. Die Anteilnahme ist überwältigend. Foto: gofundme.com
3. Juli: Nach den tödlichen Schüssen in Stade: Trauer zeigen, Danke sagen
Betroffenheit und Trauer sind groß. In Stade wird mit vielen Formaten Trauer, Dank und Anteilnahme ausgedrückt. Anlass sind die tödlichen Schüsse am Montag in der Dankersstraße.
3. Juli: Bericht: Stader Ermittlungen gegen Mutter und Patentante
Der mutmaßliche Schütze ist in U-Haft, die Ermittlungen gegen weitere Verdächtige dauern an. Das ist die neueste Entwicklung.
4. Juli: Stades Stille Nacht: Menschen trauern würdevoll um die sechs Toten
Viele nutzten die Angebote am Abend der Begegnung, um mit ihrer Trauer um die sechs Toten in der Dankersstraße umzugehen. Ein Rundgang durch die Stader Innenstadt.

Auf dem Platz Am Sande in Stade wurde ein würdevoller Trauerplatz eingerichtet. Foto: Strüning
5. Juli: Tödliche Schüsse in der Dankersstraße: Was wir schreiben - und was nicht
Die unfassbare Tat mit sechs Toten in der Stader Dankersstraße ist bis heute kaum in Worte zu fassen. Aber genau das ist der Job der TAGEBLATT-Redaktion. Wie geht sie damit um?
5. Juli: Stiller Trauermarsch durch Stade endet mit berührenden Momenten am Hafen
Rund 350 Menschen kamen am Sonnabendnachmittag zum Trauermarsch in die Stader Innenstadt. Vorne weg ein merklich berührter Stefan Wiegner. Er hat den Marsch initiiert.
5. Juli: Tödliche Schüsse: Ministerpräsident Lies spricht bei Trauerfeier in Garbsen
Die Trauer nach der Gewalttat mit sechs Toten in Stade ist weiter groß. Zahlreiche Menschen suchen bei Gedenkveranstaltungen auch in Garbsen Trost in der Gemeinschaft.
7. Juli: Mutter in Stade getötet: Mehr als 785.000 Euro für Waisen gespendet
Die Welle der Hilfsbereitschaft nach der Gewalttat in Stade ist enorm - nicht nur bei einem Spendenaufruf für zwei kleine Kinder. Ein Überblick.
10. Juli: Nach Gräueltat in Stade: Landkreis überprüft Schutzkonzepte
Wie sorgt der Landkreis in der Sozialarbeit für Sicherheit? Das fragen sich nach den tödlichen Schüssen viele. Schon zuvor wurden Kollegen angespuckt, Türen eingetreten.
T Nach Gräueltat in Stade: Landkreis überprüft Schutzkonzepte
19. Juli: Nach Schüssen in Stade: Landkreistag fordert Schutzmaßnahmen
Sechs Tote in Stade, vier Verletzte in Finsterwalde: Der Deutsche Landkreistag zeigt sich nach Angriffen auf Behördenmitarbeiter besorgt. Er gibt eine Empfehlung.
21. Juli: Sechs Tote in der Dankersstraße: Mutmaßlicher Mörder von Stade ist tot
Der mutmaßliche Todesschütze von Stade hat sich in der Untersuchungshaft das Leben genommen. Der Suizid wirft Fragen auf. Wird die Bluttat jetzt überhaupt noch aufgeklärt?
21. Juli: Die sechs Toten von Stade: Es gibt keine Gerechtigkeit
Ein des sechsfachen Mordes Beschuldigter begeht in der Untersuchungshaft Suizid. In die Trauer über die völlig unschuldigen Todesopfer von Stade mischt sich jetzt neue Wut.
29. Juli: Nach Todesschüssen in Stade: Beschwerde im Sorgerechtsstreit abgewiesen
Sechs Tote, ein Baby mit Hirnblutung und viele offene Fragen: Wie es einen Monat nach der Gewalttat in Stade weitergeht.
6. August: Suizid des Sechsfachmörders: CDU verlangt Aufklärung und Konsequenzen
Der Sechsfachmord von Stade wird nicht mehr gesühnt. Deshalb ist es für die CDU wichtig, dass sich Täter in Zukunft nicht mehr durch Suizid ihrer Strafe entziehen können.
20. August: Stader Bluttat: Ministerin verteidigt JVA nach Tod des Verdächtigen
Der mutmaßliche Sechsfachmörder stirbt selbst im Bremervörder Gefängnis. Wie konnte das passieren? Niedersachsens Justizministerin Wahlmann macht eines ganz klar.
20. August: Expertin: Kind des Stader Täters „trägt diese Last sein Leben lang“
Die schreckliche Bluttat in Stade mit sechs Toten bewegt viele Menschen. Was bedeutet so etwas für die Kinder von Täter und Opfern?
20. August: Bluttat von Stade verändert Arbeit der Jugendhilfe – auch bundesweit
Am 29. Juni wurden sechs Mitarbeiter einer Mutter-Kind-Einrichtung erschossen. Der Schock sitzt tief, nicht nur in Stade. Mitarbeiter der Jugendhilfe sollen besser geschützt werden.
20. August: Mutmaßlicher Todesschütze hielt sich unerlaubt in Deutschland auf
Der mutmaßliche Todesschütze von Stade hat sich illegal in Deutschland aufgehalten. Damit nicht genug: Auch in seiner Heimat ist der 45-Jährige im Visier der Justiz.
21. August: Stader Morde: Was jetzt über Fatih Khan G. bekannt wird
Nach dem Sechsfachmord in der Jugendhilfe-Einrichtung: CDU-Abgeordnete erhalten in einer Kleinen Anfrage Antworten und stoßen auf weitere Fragen.
22. Juli: Suizid nach Todesschüssen in Stade: Der Versuch einer Rekonstruktion
Der mutmaßliche Todesschütze von Stade ist bis kurz vor seinem Tod überwacht worden. Doch dann sahen Psychologen keine Suizidgefahr mehr. Das ist bislang bekannt.
30. August: Mutmaßlicher Sechsfachmord: Die Unschuldsvermutung gilt über den Tod hinaus
Seit dem 29. Juni berichtet das TAGEBLATT über den „mutmaßlichen Sechsfachmord“ in Stade - und wird von Lesern dafür heftig gerügt.
1. September: Stader Morde: Waffenverkäufer in Haft – Festnahme in Berlin
Ermittlungserfolg für die Mordkommission Stade: In Berlin ist ein 49-jähriger Mann festgenommen worden. Das wird ihm vorgeworfen.
(ham)
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