„lk-stade.de“: Landkreis warnt vor dieser E-Mail
Nicht klicken: Der Landkreis Stade warnt vor einer Betrugs-E-Mail. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn
Die Adresse vom Kreishaus stimmt, die de-URL erweckt Vertrauen - doch da sind Betrüger am Werk. Der Landkreis mahnt.
Landkreis. Im Namen des Landkreises? Da stimmt doch etwas nicht! Wie Landkreis-Sprecher Daniel Beneke warnt, versenden Betrüger derzeit E-Mails, die den Anschein erwecken sollen, vom Landkreis Stade verschickt worden zu sein. „Wer eine solche Nachricht empfängt, sollte sie löschen – und auf keinen Fall antworten oder Links öffnen“, heißt es vom Landkreis dazu.
Woran die falsche E-Mail zu erkennen ist
„Wichtige Mitteilung von lk-stade.de“: So ist die Nachricht überschrieben, die laut Beneke in den vergangenen Tagen „offenbar ungezählte Male versandt wurde“ und den optischen Charakter eines behördlichen Newsletters habe.
Die echte URL der Stader Verwaltung lautet „landkreis-stade.de“.
Die Empfänger werden aufgefordert, auf einen Link zu klicken, um angeblich ihre E-Mail-Adresse auch weiterhin für behördliche Mitteilungen freizuschalten. Am Ende der E-Mail ist als Urheber der Landkreis Stade mit der Postanschrift des Kreishauses angegeben.
„Ganz offensichtlich handelt es sich um einen Betrugsversuch“, sagt Danny Thieme, Leiter der IT des Landkreises Stade. „Eine solche Nachricht stammt nicht aus unserem Hause und wurde auch nicht von uns beauftragt.“ Der Rat des IT-Experten: „Ignorieren Sie die Nachricht und löschen Sie sie.“
Nicht Antworten
Rundfunkbeitrag: Vorsicht vor dieser E-Mail
Datenklau
T Gefälschte E-Mails von EWE im Umlauf
Auch das sind Anzeichen für Betrug
Die sogenannten Phishing-Mails waren früher richtig schlecht. Holperige Sprache, schlechte Optik, Fehler. Die Zeiten scheinen aber vorbei – dennoch einige typische Warnsignale gibt es trotzdem. Zum Beispiel:
- Unklare Ansprache („Lieber Herr“, „Sehr geehrte Kundin“)
- Formulierungen, die Zeitdruck vortäuschen oder Drohungen
- angeblicher dringender Handlungsbedarf (zum Beispiel, um ein Paket noch zu erhalten)
- Aufforderung zum Datenabgleich von Benutzername und Passwort
- Aufforderung, eine Datei herunterzuladen
- Angebote, die zu gut sind, um wahr zu sein
Und ganz wichtig: Unternehmen und Behörden fragen nie per E-Mail nach Passwörtern, Bankdaten oder anderen vertraulichen Informationen. (tip/tmn)
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