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Blaulicht

Frau steht Einbrecher gegenüber und wird angegriffen

So könnte es gewesen sein: Die Seniorin schrie laut um Hilfe, als sie dem Einbrecher begegnete.

So könnte es gewesen sein: Die Seniorin schrie laut um Hilfe, als sie dem Einbrecher begegnete. Foto: gms

Auf der Terrasse kommt es zu der unheimlichen Begegnung. Der Mann scheut nicht zurück. Hier ist das Blaulicht-Update der Region.

Von Redaktion Montag, 25.05.2026, 17:35 Uhr

Im Dorf Dangersen im Landkreis Harburg ist eine Bewohnerin von einem Einbrecher angegriffen worden, nachdem sie den Mann auf frischer Tat erwischt hatte. Bereits am Donnerstagabend seien laut Polizei zwei Täter in das Einfamilienhaus eingestiegen. Die Täter hatten ein Fenster aufgebrochen und mehrere Schubladen durchwühlt - obwohl die Bewohnerin, eine Frau im Seniorenalter, zu Hause war.

Die Frau habe gegen 21.35 Uhr Geräusche gehört. Sie schaute auf der Terrasse nach. „Dabei stand sie plötzlich einem Täter gegenüber. Die Frau wurde weggeschubst und schrie laut um Hilfe“, berichtet die Polizei.

Die beiden Diebe flüchteten daraufhin mit gestohlenen Schmuckstücken in der Hand. Sie seien mit einem Auto in Richtung der Bundesstraße 75 gefahren.

Nachbarn hörten schließlich die Hilferufe der Seniorin und wählten den Notruf. Die Frau blieb unverletzt. Die Täter aber konnten entkommen.

Mit 3,45 Promille auf dem E-Scooter

In Rotenburg stoppte die Polizei einen 31-Jährigen im Vollrausch auf dem E-Scooter. Den Angaben zufolge hatte der Mann bei der Kontrolle einen Atemalkoholwert von 3,45 Promille. Doch damit nicht genug:

Bei der Blutentnahme wehrte sich der Mann dann, er griff die Beamten auf der Wache an. Der 31-Jährige sei in Gewahrsam genommen worden. Der E-Scooter wurde sichergestellt, entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Ebenfalls in Rotenburg löste eine Mitfahrerin auf einem E-Scooter eine Kollision mit einem Auto aus. Die 14-Jährige bestätigte hinten auf dem Scooter stehend den Gashebel ihrer Fahrerin. Der Scooter krachte an der Ampel mit einem Pkw zusammen. Die beiden Jugendlichen seien leicht verletzt worden.

Friedlich gefeiert in Steinau und Lüdingworth

Am Pfingstsonntag haben in Lüdingworth und Steinau (Kreis Cuxhaven) zwei große Frühjahrstänze zahlreiche Menschen angezogen. In Steinau gibt es die Veranstaltung bereits seit über 50 Jahren, in Lüdingworth fand sie nun zum dritten Mal statt. Die Polizei zieht nach den beiden Frühtanz-Events ein sehr positives Fazit und berichtet von einem unaufgeregten Einsatztag.

Rund 2500 Menschen in Steinau und 6000 in Lüdingworth feiern die Frühjahrstänze – die Polizei spricht von einem „äußerst ruhigen“ Pfingstsonntag.

Rund 2500 Menschen in Steinau und 6000 in Lüdingworth feiern die Frühjahrstänze – die Polizei spricht von einem „äußerst ruhigen“ Pfingstsonntag. Foto: Polgesek

Zu den Frühjahrstänzen reisten die Besuchenden mit ganz unterschiedlichen Verkehrsmitteln an. Viele kamen mit dem Auto, andere setzten auf das Fahrrad oder gingen zu Fuß, oft mit Bollerwagen, einige nutzten sogar den Traktor. In Steinau wurden rund 2500 Menschen gezählt, in Lüdingworth waren es etwa 6000 Gäste.

Das Wetter spielte den Frühjahrstänzen in beiden Orten in die Karten. Unter blauem Himmel feierten die Gäste ausgelassen und genossen die entspannte Atmosphäre. Trotz der großen Zahl an Feiernden blieb es auf den Geländen übersichtlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Aus Sicht der Einsatzkräfte verliefen die Frühjahrstänze bemerkenswert friedlich. Die Stimmung blieb an beiden Veranstaltungsorten ausgesprochen fröhlich, Konflikte blieben die Ausnahme. Die Polizei musste nur in sehr wenigen Fällen eingreifen und spricht insgesamt von einem äußerst ruhigen Einsatzgeschehen.

Schornsteinbrand an Biogasanlage

Am frühen Nachmittag des Pfingstsonntag wurden die Ortswehren aus Deinstedt, Selsingen, Farven und Byhusen sowie der Rettungswagen und die Polizei aus Bremervörde zu einem brennenden Schornstein an einer Biogasanlage in Deinstedt alarmiert. Beim Eintreffen konnten keine Flammen mehr ausfindig gemacht werden.

Unter Atemschutz wurde die Verkleidung entfernt.

Unter Atemschutz wurde die Verkleidung entfernt. Foto: Freiwillige Feuerwehren SG Selsingen

Eine Wärmebildkamera zeigt aber erhöhte Temperatur an. Unter Atemschutz wurde die Blechverkleidung des Schornstein geöffnet und genauer kontrolliert. Neben dem Dämmmaterial wurde auch ein Vogelnest abgetragen, das vermutlich während der zweiwöchigen Abschaltung der Anlage dort gebaut wurde. (pm/vk/tip)

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