Ein Dachbodenfund führt Helga und Folkert Steinfeldt auf eine bewegende Zeitreise. Eine Zeitung von 1914 offenbart die Schrecken des Ersten Weltkriegs.
Die Gruppe „Kufiyas in Buchenwald“ darf heute laut Gerichtsbeschluss nicht an der KZ-Gedenkstätte demonstrieren. Nun haben sie nach eigenen Angaben einen anderen Weg gefunden.
Sie erzählen keine Heldengeschichten. Halepaghen-Schüler haben eine Erinnerungstafel für die Kriegsgräberstätte Neukloster erstellt. Für sie ist es aktive Friedensarbeit.
Leben und arbeiten auf engstem Raum, ohne Tageslicht und frische Luft: So sieht der Alltag von U-Boot-Fahrern aus. Kommen dann noch Kälte, Schimmel und anhaltender Lärm hinzu, wird es für die Besatzung strapaziös.
Wasserbomben, Kapitulation, Kriegsgefangenschaft – das Tagebuch eines U‑Bootfahrers aus Bremerhaven aus dem Zweiten Weltkrieg liest sich fast wie ein Krimi.
Schüler des Harsefelder Gymnasiums wollen den Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkriegs ein Gesicht geben. Das Ergebnis ist nun auf dem Friedhof zu sehen.
Maren Köster-Hetzendorf ist bekannt als Kulturforum-Präsidentin und Ex-Bürgermeisterin von Grünendeich. Weniger bekannt sein dürfte ihre Rolle beim DRK-Suchdienst.
In keiner anderen deutschen Stadt gibt es so viele Schutzbauten aus dem Zweiten Weltkrieg. Umgenutzt sind sie Café-Location oder Hotelstandort. Eine Bunkertour.
Ein Gedenkstein auf dem Friedhof in Klein Fredenbeck erinnert an die NS-Opfer dieses Ortes. Der frühere Lehrer Wolfgang Weh kennt die schreckliche Geschichte dazu.
Am 8. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation in Kraft. Für die Einwohner in der damaligen Stadt Wesermünde (Bremerhaven) endete der Weltkrieg aber bereits einen Tag vorher.
Es sind die letzten Kriegswochen im Frühjahr 1945. In der Region hängen weiße Fahnen für die Briten - sobald die deutschen Soldaten abgezogen sind. Dennoch geht das Sterben weiter.
China bezeichnet sich im Ukraine-Krieg als neutral. Doch Staats- und Parteichef Xi kommt als prominentester Gast nach Moskau, wo der 80. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland gefeiert wird.
Für wenige Wochen war Flensburg nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Schauplatz der Weltgeschichte. Hier residierte Hitler-Nachfolger Dönitz nach der Kapitulation bis zum 23. Mai 1945.
Hoher Besuch und hohe Auszeichnung: Der britische Botschafter Andrew Mitchell hat der Heimatforscherin Debbie Bülau einen Orden überreicht. Und es gab weitere besondere Gäste.
An der Elbe in Torgau ist wie jedes Jahr an den Handschlag sowjetischer und amerikanischer Soldaten 1945 erinnert worden. Doch diesmal wurde das Gedenken von Streit überlagert.
Nur noch wenige Überlebende sind beim Gedenken an die Befreiung Buchenwalds dabei. Einer von ihnen - Naftali Fürst - findet starke Worte bei der Kranzniederlegung. Dort kommt es auch zu einem Eklat.
Das Puzzle setzt sich langsam zusammen: Ein Hobby-Archäologe entdeckt auf dem Geest-Acker die Kette eines britischen Panzers. Ein weiteres Beweisstück einer grausamen Tat.
Am 11. September vor 85 Jahren fiel kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs der erste Buxtehuder Soldat. Die meisten ahnten damals nicht, wie hart dieser Krieg noch werden würde.
Auf dem Gelände der Medizinischen Hochschule Hannover wird eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Tausende Anwohner, Beschäftigte und Patienten können aufatmen.
Tief ergriffen steht Rose Askew mit ihrem Mann Chris vor der Gedenkstele auf dem Friedhof in Kutenholz. Ihr Onkel starb hier im Mai 1945 ganz in der Nähe. Sie sind auf Spurensuche.
Er galt als verschollen und unbescholten, doch dabei hielt er sich nun versteckt. In Stuckenborstel gibt es Aufregung um das Gedenken an Franz Ernst Kurt Wulkau. Der Bauhof schreitet zur Tat.
Christa Hellwig war erst zehn Jahre alt, als die Sirenen die Dunkelheit durchdrangen und den Beginn eines verheerenden Bombenangriffs in Bremerhaven markierten. Ihre Erinnerungen an diese Nacht sind eindringlich.
Tausende Bomben wurden im Zweiten Weltkrieg über Schleswig-Holstein abgeworfen. Vor allem die Hauptstadt Kiel war betroffen. Bis in die Gegenwart sorgen die Blindgänger für Arbeit.
Die 81-jährige Kanadierin Diane Reynolds hat den Ort besucht, an dem am 1. Mai 1945 ihr Vater als britischer Soldat ein Opfer des Weltkrieges wurde. Dank des Engagements von Debbie Bülau aus Aspe erfuhr sie alles über seine letzten Tage.
Nordfrankreichs Küste war vor 80 Jahren Schauplatz eines Kampfes gegen Tyrannei in Europa. Das Gedenken daran sticht nun heraus: Von den D-Day-Kämpfern leben nicht mehr viele, und neuer Krieg tobt.
Vor 80 Jahren begann die Landung alliierter Soldaten in der Normandie, ein wichtiger Schritt zur Befreiung Europas. Bei einer Gedenkfeier wird es ganz ruhig, als König Charles zu sprechen beginnt.
Auch die Ukraine erinnert an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor fast 80 Jahren. Für Präsident Selenskyj verknüpft sich das mit den Schrecken des russischen Angriffskrieges.
Mit einer Militärparade will Kremlchef Putin inmitten seines Kriegs gegen die Ukraine Siegeszuversicht demonstrieren. Die Waffenschau steht auch für eine Militarisierung Russlands - bis in die Schule.
Russische Nationalisten und Anhänger von Putin nutzen das Gedenken zum Kriegsende 1945 für politische Symbolik. Darunter auch eine bekannte Rockertruppe aus Moskau. Aber auch Ukrainer demonstrieren.
Rund 80 Jahre lang lagen mehr als 300 Bomben unter den Anlagen des alten Flughafens der griechischen Hauptstadt. Nun sind sie entschärft. Unklar ist, ob es noch weitere gibt.
67 Opfer forderten der Bombenangriff am 9. April 1945 und der Luftangriff am 24. April 1945 in Stade. Am Mittwoch, 24. April, von 14 Uhr an wird auf dem Garnisonsfriedhof in Stade bei einer Gedenkfeier der Bombenopfer gedacht.
Vor 79 Jahren wurde das NS-Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar von US-Truppen befreit. Zur Gedenkfeier kamen auch ehemalige Häftlinge an den Ort von Gewalt, Tod und Schrecken zurück.
Altkloster ist nicht einfach nur ein Teil von Buxtehude. Er nimmt in seiner Bedeutung für die Entwicklung der Stadt eine besondere Rolle ein. Ein wertvoller Teil ist jetzt aber in Gefahr.
Arbeiter haben auf dem Gelände der Holborn Raffinerie im Harburger Hafen eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Da die 1000-Pfund-Fliegerbombe unter Wasser lag, war der Einsatz besonders gefährlich.
Der 13. Februar ist in Dresden nicht nur Tag der Erinnerung an die Zerstörung der Stadt 1945. Die Bürgerschaft stellt sich alljährlich auch gegen die Vereinnahmung des Gedenkens durch Rechtsextreme.
Im Mai 1945 lag das Dritte Reich in Trümmern, am 30. April hatten britische Soldaten auch Horneburg besetzt. Im Schloss richteten sie unter dem Kommando von General John Adam Hopwood ihr Hauptquartier ein. Der Heimatverein verwahrt sein Erinnerungsbuch.
Der Andrang war groß: 950 Schülerinnen und Schüler kamen am Dienstag ins Stadeum. Der 90-jährige Ivar Buterfas-Frankenthal berichtete in Begleitung seiner Frau Dagmar von der schrecklichen Zeit des Holocausts. Und bezog klar Stellung zum aktuellen Konflikt in Nahost.
Flucht und Vertreibung ist ein Schicksal, das früher wie heute Menschen unterschiedlichster Herkunft in den Landkreis Harburg führte. Das Freilichtmuseum erinnert an den Alltag kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Der Krieg in der Ukraine ruft bei Karlfried Evers schreckliche Erinnerungen wach. Er verlor seinen Vater im Zweiten Weltkrieg, gestorben auf der Insel Ösel. Aber das fand sein Sohn, der damals vier Jahre alt war, erst sehr viel später heraus.
In Hamburg befinden sich die Gräber von rund 1400 sowjetischen Kriegstoten - auch auf Hahnöfersand. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge lehnt eine Vereinnahmung der Opfer durch russische Nationalisten ab. Doch wer von den Toten war Russe und wer Ukrainer?
Hans Gehlken wird am heutigen Freitag 100 Jahre alt. Das ist nicht der einzige, denkwürdige Geburtstag in seinem Leben: Vor genau 73 Jahren, am 26. August 1949, kehrte er zurück in die Heimat - nach vier Jahren russischer Gefangenschaft.
Kurz vor Kriegsende ermordete die SS in Hamburg 20 jüdische Kinder. Die Namen und Schicksale der Jungen und Mädchen werden auch 77 Jahre nach dem Verbrechen in Erinnerung gehalten. Über eine zweite Gruppe von erwachsenen Opfern ist kaum etwas bekannt.
In einem geheimen Werk im Harz produzierten die Nazis während des Zweiten Weltkrieges Tausende Tonnen TNT. Deshalb ist der Boden dort mit giftigen Stoffen verseucht. Bekommt ein neues Klärsystem das Problem in den Griff?
Immer wenn Fritz Metscher auf den Huvenhoopssee im Landkreis Rotenburg zwischen Selsingen, Sandbostel und Karlshöfen schaut, lässt ihn ein Gedanke nicht los: Dort liegen ein Pilot und das Wrack eines deutschen Jagdflugzeugs, das im August 1944 abgeschossen wurde.