Fettbrand in Stade: Feuerwehr rettet zwei Katzen aus Wohnung
Eine der beiden Katzen, die die Stader Feuerwehr rettete. Foto: Braun
Sie handelte richtig - und verletzte sich dabei schwer. Nach einem Fettbrand musste eine Staderin in eine Spezialklinik geflogen werden. Auf die Feuerwehr wartete noch eine andere Aufgabe.
Stade. Bei einem Brand verletzte sich eine Frau in Stade am Montagabend schwer. Wie die Stader Feuerwehr berichtet, zog sich die Bewohnerin bei dem Versuch, einen Topf mit brennendem Fett nach draußen zu bringen, Brandverletzungen zu. Sie wurde mit einem Rettungswagen ins nahegelegene Elbe Klinikum Stade transportiert, wo bereits ein Hubschrauber auf sie wartete, um sie in eine Spezialklinik zu fliegen.
Frau hat trotz des Unglücks richtig gehandelt
In der Wohnung in der Straße am Hohen Felde hatte das Fett im Topf in der Küche zu brennen angefangen. Wie Stades Feuerwehrsprecher Stefan Braun betont, handelte die Frau richtig und versuchte nicht, den Brand mit Wasser zu löschen, was zu einer Fettexplosion geführt hätte.
Die Bewohnerin wollte den Topf durch die Wohnung ins Freie befördern und kam auf dem Weg dahin mit dem brennenden Fett in Berührung, was zu starken Brandverletzungen bei ihr führte. Sie wurde außerhalb des Hauses sofort vom Rettungsdienst erstversorgt und ins Krankenhaus gefahren.

Die Stader Feuerwehr war mit etwa 30 Einsatzkräften vor Ort. Foto: Braun
Die etwa 30 Einsatzkräfte des Zuges I der Stader Feuerwehr mussten kein Feuer löschen, aber in der verrauchten Wohnung zwei Katzen suchen, die sie auch fand und rettete. Im Anschluss wurden die Räumlichkeiten belüftet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. (PM/ham)

Nach dem Fettbrand musste die Wohnung belüftet werden. Foto: Braun
Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.