Motorradfahrerin verunglückt auf A27 – und bleibt unbemerkt?
Eine 41-jährige Fahrerin stürzte auf der A27 bei Hagen im Bremischen, was zu einer stundenlangen Sperrung der Autobahn führte. (Symbolbild) Foto: Christian Charisius/dpa
Nachts kann es auf der Autobahn im Kreis Cuxhaven ziemlich einsam werden. Eine 41-Jährige wird bei einem Sturz lebensgefährlich verletzt.
Cuxhaven. Lag die lebensgefährlich verletzte Frau schon länger an der Autobahn, nachts nach Mitternacht zunächst unbemerkt? Auf der A27 hat sich in der Nacht zum Mittwoch bei Hagen im Bremischen ein schwerer Unfall ereignet, bei dem noch Fragen offen sind.
Nach Angaben der Polizei war die 41 Jahre alte Motorradfahrerin aus Schwanewede in Richtung Walsrode kurz hinter der Anschlussstelle Uthlede unterwegs. Die Frau habe aus bislang unbekannten Gründen stark gebremst und vermutlich die Kontrolle über ihr Motorrad verloren. Dadurch sei sie gestürzt.
A27-Unfall gegen 1 Uhr nachts gemeldet
Sie wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Das Motorrad wurde durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt.
Zum Unfallhergang konnte die 41-Jährige vor Ort keine Angaben mehr machen. Auch der genaue Zeitpunkt des Unglücks war nach Polizeiangaben zunächst unklar. Gemeldet wurde der Unfall am Mittwoch gegen 0.55 Uhr.
Für die Unfallaufnahme war die A27 mehrere Stunden voll gesperrt. Dadurch stauten sich vor der Anschlussstelle Uthlede mehrere Großraum- und Schwertransporte mit Bauteilen für Windkraftanlagen. (pm)
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