Blaulicht

Kutenholz, Assel, A1: Unfall, Brand und ein Handy im Gras

Die Frau prallte mit ihrem Mercedes frontal gegen den Baum.

Die Frau prallte mit ihrem Mercedes frontal gegen den Baum. Foto: Feuerwehren der Samtgemeinde Fredenbeck

Sirenen allerorten: Auf der Stader Geest krachte eine Mercedes-Fahrerin am Freitag an der L123 frontal gegen einen Baum.

Von Redaktion 27.06.2026, 08:05 Uhr

Die Ortsfeuerwehr Kutenholz ist am Freitagnachmittag gegen 16.40 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Landesstraße 123 zwischen Kutenholz und Essel alarmiert worden. Ein Mercedes war alleinbeteiligt von der Straße abgekommen und frontal mit einem Straßenbaum kollidiert. Das berichtet die Feuerwehr Fredenbeck via Instagram.

Der Mercedes wurde bei dem Unfall auf der L123 auf der Beifahrerseite stark beschädigt.

Der Mercedes wurde bei dem Unfall auf der L123 auf der Beifahrerseite stark beschädigt. Foto: Feuerwehren der Samtgemeinde Fredenbeck

Die Fahrerin habe das ziemlich ramponierte Autowrack noch selbstständig verlassen können. Sie sei nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in das Elbe Klinikum Stade transportiert worden. Zur Schwere der Verletzungen machte die Feuerwehr keine weiteren Angaben.

Die Retter sicherten die Einsatzstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf.

Opel Astra auf A1 in Flammen

Am Freitagabend, kurz vor 18 Uhr, wurde die Feuerwehr Sittensen zu einem brennenden Auto an die A1 zwischen den Anschlussstellen Sittensen und Heidenau in Richtung Hamburg alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Opel Astra im vorderen Bereich bereits in Vollbrand.

Auf der A1 bei Sittensen geriet ein Opel plötzlich in Flammen.

Auf der A1 bei Sittensen geriet ein Opel plötzlich in Flammen. Foto: Feuerwehren der Samtgemeinde Sittensen

Durch die Hitze hatte bereits der angrenzende Grünstreifen Feuer gefangen. Die Einsatzkräfte verhinderten jedoch eine weitere Ausbreitung der Flammen. Anschließend wurden das Fahrzeug sowie der betroffene Bereich mit einer Wärmebildkamera auf verbliebene Glutnester kontrolliert.

Die Feuerwehrleute kontrollierten auf Glutnester.

Die Feuerwehrleute kontrollierten auf Glutnester. Foto: Feuerwehren der Samtgemeinde Sittensen

Der Fahrer blieb den Angaben zufolge unverletzt.

Während der Löscharbeiten wurde der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt. Dadurch kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.

Handy löst Notruf in Assel aus

In Assel entpuppte sich eine Unfallalarmierung am Freitagvormittag dagegen als Fehlalarm. Ein Smartphone am Straßenrand spielte dabei eine tragende Rolle. Denn von dem Handy sei ein automatischer Notruf abgesetzt worden - inklusive Echtzeit-Standortdaten.

Alarmiert wurden daraufhin die Feuerwehren Assel und Drochtersen sowie ein Rettungswagen. „Die Einsatzstelle war im Ortseingangsbereich Assel auf der L111“, berichtet die Feuerwehr Assel via Instagram. Das verlassene (und verlorengegangene?) Smartphone habe schnell im Gras gefunden werden und an die Polizei übergeben werden können.

Wem das Gerät gehört, kann die Feuerwehr nicht mitteilen. Den Hintergrund allerdings erklären die Retter: „Moderne Smartphones erkennen einen schweren Aufprall, dann ertönt ein Alarm und ein Countdown beginnt. Reagiert man nicht, wird automatisch der Notruf 112 gewählt und der Standort übermittelt.“ (tip/st)

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