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Kontrolle an L111

Dornbusch: VW-Fahrer rast mit 90 km/h durchs Dorf

Der Landkreis Stade kontrolliert täglich aus Radarwagen heraus Geschwindigkeitsverstöße. (Symbolbild

Der Landkreis Stade kontrolliert täglich aus Radarwagen heraus Geschwindigkeitsverstöße. (Symbolbild Foto: Andreas Arnold/dpa

90 statt 50 Stundenkilometer: Erneut sorgte ein Stader Autofahrer für Kopfschütteln. Der Landkreis lag auf der L111 auf der Lauer. Es blitzte mehr als einmal.

Von Redaktion Donnerstag, 04.06.2026, 08:30 Uhr

Dornbusch. Erst in der vergangenen Woche waren Raser in Rutenbeck und Schwingerbaum von Messbeamten des Landkreises Stade erwischt worden, jetzt wurden die Kontrollen fortgesetzt: Am Mittwochnachmittag an der Landesstraße 111 in Dornbusch - innerorts, Tempo 50 erlaubt.

Wie der Landkreis am Donnerstag mitteilt, seien insgesamt 985 Fahrzeuge in Fahrtrichtung Drochtersen überprüft worden. Die Messbeamten vom Straßenverkehrsamt hatten ihren Messwagen vor dem Haus mit der Nummer 3 positioniert. Es seien 19 Verstöße verzeichnet worden, bilanziert der Landkreis.

VW-Fahrer ist Negativ-Spitzenreiter

Einsamer Spitzenreiter? Ein VW-Fahrer mit Stader Kennzeichnen. Dieser sei gegen 14 Uhr mit Tempo 90 statt 50 geblitzt worden. Das wird Konsequenzen haben.

Dem Mann drohen laut Landkreis ein Bußgeld nicht unter 260 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot. Mehr noch: „Sollte aufgrund der derart massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen von Vorsatz ausgegangen werden, könnte das unter anderem zu einer Verdoppelung des Bußgeldes führen“, sagt Landkreis-Sprecher Daniel Beneke.

Kontrollen werden landkreisweit fortgesetzt

Bei den vergangenen Messungen waren eine Autofahrerin auf der B74 mit 126 Stundenkilometern statt der erlaubten 70 km/h sowie ebenfalls ein VW-Fahrer in Rutenbeck mit 105 (!) statt 50 Stundenkilometern gemessen worden.

Die Geschwindigkeitskontrollen von Landkreis und Polizei werden fortgesetzt, kündigte der Landkreis an. Geschwindigkeitskontrollen finden häufig dort statt, wo die Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer besonders hoch ist. Bereits wenige Kilometer pro Stunde mehr können den Bremsweg deutlich verlängern und die Folgen eines Unfalls verschärfen.

Hinzu kommt: Viele Autofahrer überschätzen den Zeitgewinn durch deutlich höhere Geschwindigkeiten.

Unfallursache Raserei

Auch Stades Polizeisprecher Rainer Bohmbach mahnt: „Bei Verkehrsunfällen mit Schwerverletzten oder Toten war nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit die häufigste Ursache.“

Hauptunfallursache im Allgemeinen ist ungenügender Abstand, der häufig zu Auffahrunfällen führt. Zunehmend stellten Polizisten im Landkreis auch Ablenkung am Steuer fest – vor allem durch Smartphones. (tip/pm)

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Heiko Kania
04.06.202609:52 Uhr

"...Der Landkreis lag auf der L111 auf der Lauer..." - erinnert stark an den erkennbaren Tenor der im ST ausgeübten Wolfsberichterstattung.

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